Hochsauerlandkreis

Neue Pflegelotsen ausgebildet

Am 24. September haben sich 20 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Basis-Kurs zu betrieblichen Pflegelotsen qualifiziert. Sie können jetzt als erste Ansprechpersonen im Unternehmen ihre Kolleginnen und Kollegen beim Thema Pflege unterstützen, Orientierung geben und Wege zu Hilfsangeboten aufzeigen.

Mit der Etablierung eines Pflegelotsen fördern Unternehmen den internen Kompetenzaufbau zum Thema Pflege und schaffen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Mit den richtigen Strukturen und Instrumenten innerhalb des Betriebs wird so eine pflegesensible Kultur gefördert und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglicht.

Der Basis-Kurs fand als halbtägiges Seminar statt und hat den Teilnehmenden die Grundlagen zum Thema Pflege vermittelt und Sie auf ihre Rolle als Pflegelotsen vorbereitet. Inhalte des Kurses waren u. a.:

– Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
– Rolle und Aufgaben eines betrieblichen Pflegelotsen
– Beratungsmöglichkeiten für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben
– Rechtliche Grundlagen, Pflegeversicherung und Vorsorge

Während des Kurses wurde schnell klar: Pflege geht uns alle an! Nicht nur die betroffenen Familien selbst, sondern auch Arbeitgeber sind gefragt, damit Menschen mit Pflegeverantwortung Rückhalt erfahren und entlastet werden.

Daher freut es uns sehr, dass nun wieder viele neue Pflegelotsen bereitstehen, um diese wichtige Aufgabe in ihrem Unternehmen zu übernehmen. Ein starkes Signal für unsere Region!

Hier und in unserem Informationsflyer finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot und dem Thema Pflege und Beruf.

Anknüpfen an den Basis-Kurs?

Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen
05.03.2026 | 09:30 – 16:00 Uhr | ab 120,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Ansprechpartnerin:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 13 37

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Neue Pflegelotsen-Kurse im HSK

Viele Beschäftigte stehen vor der Herausforderung, Angehörige zu pflegen und gleichzeitig ihren beruflichen Verpflichtungen gerecht zu werden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die in diesem Spagat Rückhalt bieten, stärken nicht nur ihre Mitarbeitenden, sondern schaffen auch eine nachhaltig pflegesensible Unternehmenskultur. Mit unseren Pflegelotsen-Kursen im Hochsauerlandkreis bieten wir dafür den passenden Einstieg.

Was ist ein Pflegelotse?

Pflegelotsinnen und Pflegelotsen sind innerbetriebliche Ansprechpersonen für Mitarbeitende mit Pflegeverantwortung. Sie sind die ersten Kontakte im Unternehmen, die Orientierung, zum Beispiel bei gesetzlichen Regelungen, regionalen Beratungsangeboten oder betriebsinternen Unterstützungsmodellen bieten. Dabei geht es nicht um eine konkrete Pflegeberatung, sondern um ein offenes Ohr und eine erste Hilfe.

Nach Abschluss des Kurses sind die neu ausgebildeten Pflegelotsinnen und -lotsen Teil unseres Netzwerks und können sich untereinander austauschen und in jährlich stattfindenden Treffen ihr Wissen auffrischen und neue Impulse mit in ihr Unternehmen nehmen.

Unser Kursangebot im Überblick

Basis-Kurs: Einführung in die Pflegelotsenrolle
24.09.2025 | 09:30 – 13:30 Uhr | ab 100,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Intensiv-Kurs: Grundlagen, Vertiefung & Praxisanwendung
12. + 13.11.2025 | jeweils 09:30 – 16:00 Uhr | ab 220,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen
05.03.2026 | 09:30 – 16:00 Uhr | ab 120,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Hier und in unserem Informationsflyer finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot und dem Thema Pflege und Beruf.

Warum diese Kurse wichtig sind:

  • Entlastung für pflegende Mitarbeitende
  • Stärkere Mitarbeitendenbindung und -motivation
  • Reduktion von Ausfällen und Fluktuation
  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
  • Aufbau von betriebsinternen Kompetenzen

Anmeldung und weitere Informationen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 13 37

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Erfolgreiches Generationenmanagement: Gemeinsam in die Zukunft

Ein gelungener Generationenmix im Unternehmen ist mehr als nur wünschenswert – er ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für nachhaltige Unternehmensentwicklung. Wie dieser Mix aktiv und gewinnbringend gestaltet werden kann, stand im Mittelpunkt eines inspirierenden Impuls-Workshops der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG HSK) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf.

Referent Ralf Overbeck gab den Teilnehmenden zahlreiche Impulse für ein gelungenes Generationenmanagement.
Impulse für eine zukunftsfähige Personalstrategie

Unter der fachkundigen Leitung von Generationen-Experte Ralf Overbeck erhielten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über die Potenziale eines aktiven Generationenmanagements. Deutlich wurde: Eine strategisch geplante und wertschätzende Einbindung aller Altersgruppen trägt maßgeblich zur Arbeitgeberattraktivität, zur Fachkräftesicherung und zu einer nachhaltigen Unternehmenskultur bei.

Generationsübergreifende Zusammenarbeit – eine Chance für alle

Besonders spannend war der differenzierte Blick auf die verschiedenen Generationen im Unternehmen – von den Babyboomern über Generation X und Y bis hin zur Generation Z. Wie ticken diese Generationen? Was motiviert sie? Und wie gelingt eine effektive und wertschätzende Kommunikation – insbesondere in Führungsrollen? Mit zahlreichen konkreten Beispielen und praktischen Tipps vermittelte Ralf Overbeck anschaulich, wie wichtig ein sensibler und individueller Umgang mit den unterschiedlichen Werten, Erwartungen und Arbeitsweisen ist.

Ein prägnanter Gedanke des Referenten bleibt besonders in Erinnerung: „Für eine immer komplexer werdende Arbeitswelt kann es keine einfachen Lösungen geben.“ Umso wertvoller war sein ebenso einfacher wie wirksamer Denkansatz: „Alt + Jung = Erfolg“ – ein klares Plädoyer für die bewusste Gestaltung von Generationenvielfalt als Zukunftsstrategie.

Fazit: Vielfalt als Erfolgsfaktor nutzen

Overbeck hat eindrucksvoll gezeigt: Generationenmanagement ist kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Wer es schafft, die Kompetenzen und Perspektiven aller Altersgruppen zu vernetzen, schafft nicht nur ein produktiveres Miteinander – sondern stärkt auch langfristig die Innovationskraft und Resilienz seines Unternehmens.


Ansprechpartnerin:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 13 37

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Netzwerktreffen der „Familienfreundlichen Unternehmen“ im Hotel Deimann

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland war mit seinem Netzwerk der „Familienfreundlichen Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ im Hotel Deimann in Schmallenberg zu Gast. Diesmal drehte sich alles um das Thema Generationenwandel und wie die Nachfolge im Unternehmen gelingen kann.

Andreas Deimann begrüßte die familienfreundlichen Unternehmen beim Netzwerktreffen und gab einen Einblick in die Geschichte des Hauses.

40 Unternehmensvertreter/innen aus dem Netzwerk sind der Einladung des Kompetenzzentrums gefolgt und konnten im bzw. vom Hotel Deimann viel über Nachfolgemanagement, Veränderungsprozesse und Führungsstrukturen erfahren.

Andreas Deimann, Maximilian Deimann, Eva Deimann und Theo Deimann erzählten eindrucksvoll von der Geschichte ihres Hauses und ermöglichten einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Als familiengeführtes Unternehmen in vierter Generation lebt die Familie Deimann gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden vor, wie die Zusammenarbeit und Nachfolge über Generationen hinweg gelingen kann.

In einem ergänzenden Fachimpuls von Arne Lehmann (Prospektiv GmbH) ging es darüber hinaus um die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Generationen-Management und Arne Lehmanns ganz persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen als nachfolgender Geschäftsführer.

In seinem Impulsvortrag erläuterte Arne Lehmann die Rahmenbedingungen für ein gutes Generationen-Management.

Obwohl beim Netzwerktreffen viele verschiedene Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen dabei waren, wurde doch schnell klar, dass Themen wie das Schaffen von Strukturen, eine offene Kultur mit Kommunikation und Transparenz oder auch der Wissenstransfer für alle Arbeitgeber entscheidende Elemente einer guten Unternehmensführung und Nachfolgeregelung sind.

Ein rundum gelungener Vormittag mit tollem Austausch und neuen Erkenntnissen!


Ansprechpartnerin:


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 16 50

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Gelungener Auftakt zur neuen Zertifizierungsrunde „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“

In einer Online-Veranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland am 02. Juni 2025 konnten sich interessierte Unternehmen aus dem HSK über die Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ informieren.

Neben Details zum Zertifizierungsprozess erhielten die Teilnehmenden einen Impulsvortrag zu den Vorteilen einer familienbewussten Personalpolitik. Als Referentin konnte Sibylle Stippler vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) gewonnen werden. Sie ist Expertin im Bereich Fachkräftesicherung und brachte interessante Zahlen zum Wandel in der Arbeitswelt mit und zeigte auf, dass die Förderung von Vereinbarkeit im Betrieb und das Angebot passender familienfreundlicher Maßnahmen zahlreiche positive betriebswirtschaftliche Effekte für Arbeitgeber hat.

Sibylle Stippler (IW Köln) erklärte den teilnehmenden Unternehmen die Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung und Verstetigung einer familienbewussten Personalpolitik sind dabei sowohl die passende Unternehmenskultur als auch eine systematische Herangehensweise. So ist es beispielsweise essentiell, dass Vereinbarkeit im Betrieb als selbstverständlich angesehen wird und Mitarbeitende darin bestärkt werden, die angebotenen familienfreundlichen Maßnahmen zu nutzen. Gleichzeitig sollten Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und auch selbst die Vereinbarkeit leben und sichtbar machen. Darüber hinaus braucht es vor allem zu Beginn eine Strategie mit einer Zielgruppen- und Bedürfnisanalyse als Grundlage zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen, die zum tatsächlichen Bedarf der Mitarbeitenden passen. Sind die Angebote vorhanden ist ebenfalls die Kommunikation dieser von großer Bedeutung. Ein Instrument kann hier die Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ sein. Mit dem Zertifikat können Arbeitgeber ihr Engagement nach innen und außen sichtbar machen und wirksam kommunizieren.

Bis zum 01. Juli 2025 können sich Unternehmen und Institutionen im HSK noch für die diesjährige Zertifizierungsrunde bewerben. Alle Informationen und die Unterlagen zur Anmeldung sind hier zu finden.

Ansprechpartnerin:


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 16 50

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