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Siebenteilige Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“: Wissen stärken – Unternehmen schützen

Mit der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen in der Informations- und Betriebstechnologie (IT/OT). Um die Resilienz gegen Cyberangriffe zu stärken und praxisnahe Lösungen zu vermitteln, startet im Februar 2026 die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH im Rahmen des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS (PDS+) veranstaltet wird.

In 15 Fach- und Impulsvorträgen aus Industrie und Wissenschaft erhalten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Bedrohungsszenarien und effektive Schutzmaßnahmen. Die Expertinnen und Experten vermitteln nicht nur fundierte fachliche und methodische Kompetenzen, sondern geben auch praxisnahe Tipps und fördern den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden. Unterstützt wird das Wissen durch Demonstratoren, die digitale Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen veranschaulichen.

„Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Teilnehmenden noch mehr zu unterstützen, um Maßnahmen und Strategien zur Steigerung der Cyber-Resilienz in ihren Unternehmen anzustoßen und umzusetzen.“


Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Teilnehmenden noch mehr zu unterstützen, um Maßnahmen und Strategien zur Steigerung der Cyber-Resilienz in ihren Unternehmen anzustoßen und umzusetzen“, sagt Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH. „Im produzierenden Gewerbe ist Cybersicherheit längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen geht es dabei nicht nur um den Schutz sensibler Daten, sondern um die Sicherung ihrer Innovationskraft und Produktionsfähigkeit. Wer frühzeitig in digitale Sicherheit investiert, schützt seine Wertschöpfung und stärkt seine Zukunftsfähigkeit,“ ergänzt René Rudat, Projektleiter PDS+.

Im produzierenden Gewerbe ist Cybersicherheit längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen geht es dabei nicht nur um den Schutz sensibler Daten, sondern um die Sicherung ihrer Innovationskraft und Produktionsfähigkeit. Wer frühzeitig in digitale Sicherheit investiert, schützt seine Wertschöpfung und stärkt seine Zukunftsfähigkeit.

Die Auftaktveranstaltung „Sensibilisierung & Cyberkriminalität“ findet am 10.02.2026 im Kreishaus Meschede statt. Inna Claus vom Landeskriminalamt NRW und Christian Reinhardt von SoSafe legen den Fokus zum Start der Reihe auf die Sensibilisierung von Mitarbeitenden sowie den Aufbau einer Sicherheitskultur in Unternehmen. Zudem werden sie auf das Notfallmanagement zum Schutz vor Cyberattacken eingehen.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Neue Zertifizierungsrunde startet

Mit Beginn des neuen Jahres können sich Arbeitgeber im Hochsauerlandkreis jederzeit und individuell als „familienfreundliches Unternehmen“ zertifizieren lassen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK (WFG HSK) begleitet engagierte Unternehmen auch weiterhin umfassend bei der Entwicklung und Umsetzung passender Maßnahmen.

Um Betriebe künftig noch besser zu unterstützen, setzt die WFG HSK in der neuen Zertifizierungsrunde auf deutlich mehr Flexibilität. „Bisher war die Teilnahme am Prozess zur Neu-Zertifizierung nur einmal im Jahr möglich. Dies führte gelegentlich dazu, dass Unternehmen aufgrund anderer Projekte oder Verpflichtungen nicht die nötige Zeit zur Teilnahme aufbringen konnten“, erklärt Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK. „Ab Januar 2026 besteht für interessierte Arbeitgeber nun erstmals die Möglichkeit, einen ganz individuellen Zertifizierungsprozess in Anspruch zu nehmen. Dadurch können wir gezielter auf die Bedarfe eingehen.“

Zum Zertifizierungsprozess gehören neben einer Erfassung des Status quo mehrere Impuls-Workshops, ein Audit-Besuch sowie eine kontinuierliche Beratung durch die zuständigen Mitarbeiterinnen der WFG HSK. „Uns ist es wichtig, die Betriebe genau dort abzuholen, wo sie aktuell in Sachen Familienfreundlichkeit stehen, und gemeinsam zu erarbeiten, welche Maßnahmen sich für den jeweiligen Arbeitgeber eignen“, sagt Katja Cramer, Leiterin des Projekts. Im Hochsauerlandkreis haben bereits über 100 Unternehmen erfolgreich an dem Verfahren teilgenommen.

Für interessierte Betriebe bietet die Kreiswirtschaftsförderung am 21. Januar 2026 um 09:00 Uhr eine kostenfreie, virtuelle Informationsveranstaltung an. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de möglich.

Bewerbungen für den Zertifizierungsprozess 2026 werden ebenfalls schon entgegengenommen. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektleiterin Katja Cramer (katja.cramer@hochsauerlandkreis.de, 0291-941337) oder Projektmanagerin Isabelle Haite (isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de, 0291-941650) melden.

Seit dem Jahr 2012 vergeben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Inzwischen gehören dem Netzwerk 100 Unternehmen unterschiedlichter Branchen und Betriebsgrößen an.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerinnen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1650


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FokusFreitag – Wirtschaftsförderung Kompakt

Am 16. Januar 2026 starten die kommunalen Wirtschaftsförderungen der Städte und Gemeinden im HSK gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH das neue Online-Format „FokusFreitag – Wirtschaftsförderung Kompakt“.

Jeden Freitag von 09:00 bis 10:00 Uhr erhalten Unternehmen aus der Region kurze, prägnante Impulse zu aktuellen und wirtschaftsrelevanten Themen sowie zu passenden Unterstützungsangeboten. Im Mittelpunkt stehen zentrale Handlungsfelder wie Digitalisierung, Energieeffizienz und Fachkräftesicherung. Zum Auftakt am 16.01. stellt sich die NRW.BANK mit ihrem Förderprogramm „NRW.BANK.Invest Zukunft“ vor. In den darauffolgenden Terminen im Januar und Anfang Februar werden zudem die Themen Cybersicherheit (23.01.), Regionalmarketing (30.01.) sowie das Vorgehen im Verteidigungsfall (06.02.) behandelt.

Die Anmeldung zu diesen und weiteren Terminen ist ab sofort möglich.

16.01.2026 – NRW.BANK.Invest Zukunft
23.01.2026WFG.DEFENDERBOX – Die Plug & Play Lösung zur Identifikation von IT- & OT-Sicherheitslücken
30.01.2026Südwestfalen Alles Echt! – Wie Unternehmen aus dem HSK konkret vom Regionalmarketing profitieren können 
06.02.2026Vorgehen im Verteidigungsfall – Pflichten für Unternehmen
27.02.2026Pflicht zur KI-Kompetenz: Das fordert der EU AI Act jetzt von Unternehmen
06.03.2026NRW.Energy4Climate: Rahmenbedingungen, Unterstützungsangebote und Förderprogramme für Energiewende und Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen
13.03.2026 – Förderoptionen für Ressourcenschonung und Circular Economy in produzierenden Unternehmen
20.03.2026 – Arbeitgeberattraktivität sichtbar machen

Weitere Termine folgen.

Seien Sie dabei und bleiben Sie informiert! 

Ansprechpartner:


Oliver Dülme
Geschäftsführer
oliver.dülme@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1505

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Assistenzsystem zur Qualitätsprüfung von Oberflächen erfolgreich bei Drinhaus Technik GmbH umgesetzt

Ein gemeinsames Digitalisierungsprojekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK), des Transferverbunds Südwestfalen und des Lehrstuhls für Produktionssysteme (LPS) der Ruhr-Universität Bochum wurde erfolgreich in der Praxis umgesetzt: Bei der Drinhaus Technik GmbH in Bestwig wurde ein innovatives Assistenzsystem zur Qualitätsprüfung metallischer Oberflächen entwickelt und getestet.

Kick-off bei Drinhaus Technik GmbH mit Andreas Becker (Transferverbund Südwestfalen), Dietmar Drinhaus (Geschäftsführer), Jan Schäfer (LPS der Ruhr Universität Bochum) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Die Drinhaus Technik GmbH ist spezialisiert auf die Oberflächenbearbeitung kreisrunder metallischer Bauteile. Der letzte Prozessschritt – das Schleifen der Stirnflächen – erfolgt automatisiert durch einen Roboterarm. In der Vergangenheit führten jedoch schwer erkennbare Oberflächenfehler zu erheblichem Nacharbeitsaufwand und teilweise zur Auslieferung fehlerhafter Bauteile. Eine rein manuelle Qualitätskontrolle, durchgeführt durch erfahrene Mitarbeitende, konnte diese Problematik nur teilweise kompensieren. Insbesondere Reflexionen, diffuse Lichtverhältnisse und personalabhängige Expertise erschwerten eine zuverlässige Bewertung. Das Ziel des Projektes war es daher, ein digitales Assistenzsystem zu entwickeln, das die Fehlererkennung robust, reproduzierbar und deutlich einfacher gestaltet.

Das Projektteam verfolgte dazu einen zweistufigen Ansatz. Im ersten Schritt wurde die Bildaufnahme optimiert. Durch umfangreiche Versuchsreihen mit verschiedenen Beleuchtungsarten (u. a. Front-, Seiten- und Kuppelbeleuchtung) sowie Kameraeinstellungen (Blende, ISO, Belichtungszeit, Polarisationsfilter) wurde eine Konfiguration identifiziert, die Reflexionen auf den kreisrunden Metallbauteilen minimiert. Diese dient nun als Grundlage für eine reproduzierbare und prozesssichere Aufnahme der Prüfteile.

Erörterung der Ergebnisse am LPS nach Prototypentest mit Jasmin Graef (Transferverbund Südwestfalen), Marius Knott und Jan Schäfer (beide LPS der Ruhr Universität Bochum), Daniel Drinhaus (Geschäftsführer) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Im zweiten Schritt wurde eine Assistenzsoftware zur Fehlererkennung entwickelt. Auf Basis der aufgenommenen Bilder entstand eine Software, die mittels Filter- und Bildverarbeitungstechniken Oberflächenfehler deutlich sichtbar macht. Kreisrunde Schleifspuren und punktuelle Macken standen als Fehlerarten dafür im Fokus.

Eine standardisierte Bildverarbeitungspipeline sorgt für konsistente Ergebnisse und kann bei veränderten Lichtverhältnissen flexibel angepasst werden.

Die entwickelte Lösung ermöglicht es den Mitarbeitenden, Fehler schneller, eindeutiger und mit geringerem Aufwand zu erkennen. Das System lässt sich problemlos in den bestehenden Qualitätskontrollprozess integrieren und bietet darüber hinaus Potenzial für künftige Weiterentwicklungen – beispielsweise KI-gestützte automatische Klassifikationen.

Starke regionale Kooperation für digitale Innovation

Das Projekt steht beispielhaft für eine starke regionale Kooperation, in der Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung gemeinsam an praxistauglichen digitalen Lösungen arbeiten. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG HSK) übernahm dabei die Projektkoordination sowie die Vernetzung zwischen Unternehmen und Forschung. Der Transferverbund Südwestfalen initiierte das Projekt zuvor durch ein gemeinsames Technologie-Scouting mit der WFG HSK bei der Drinhaus Technik GmbH, während der Lehrstuhl für Produktionssysteme der Ruhr-Universität Bochum die fachliche Entwicklung der Bildverarbeitungstechniken und der Assistenzsoftware verantwortete. Die Drinhaus Technik GmbH schließlich stellte den realen Anwendungsfall mit konkreten Produktionsbedingungen und Bauteilen zur Verfügung und sorgte so dafür, dass die entwickelten Lösungen direkt in der betrieblichen Praxis erprobt und weiterentwickelt werden konnten.

Abschlussfoto am LPS der Ruhr Universität Bochum mit Jan Schäfer und Marius Knott (beide LPS der Ruhr Universität Bochum), Andreas Becker und Jasmin Graef (beide Transferverbund Südwestfalen), Daniel Drinhaus (Geschäftsführer) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Ein digitaler Baustein für höhere Qualität und Wettbewerbsfähigkeit

Mit dem abgeschlossenen Projekt verfügt die Drinhaus Technik GmbH nun über ein Werkzeug, das die Qualitätssicherung nachhaltig stärkt, Nacharbeitsaufwände reduziert und die Mitarbeitenden entlastet. Gleichzeitig zeigt es, wie digitale Assistenzsysteme auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen schnell einen messbaren Mehrwert schaffen können.

Mit dem abgeschlossenen Projekt verfügt die Drinhaus Technik GmbH nun über ein Werkzeug, das die Qualitätssicherung nachhaltig stärkt, Nacharbeitsaufwände reduziert und die Mitarbeitenden entlastet. Gleichzeitig zeigt es, wie digitale Assistenzsysteme auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen schnell einen messbaren Mehrwert schaffen können.


Hintergrund:
Die Umsetzung ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das Projekt unterstützt Unternehmen dabei, digitale Technologien praxisnah kennenzulernen und im eigenen Betrieb zu implementieren.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Digitalisierung in der Praxis: IoT-Box der WFG HSK liefert wertvolle Erkenntnisse bei transfluid

Wie sich Maschinendaten in der Produktion einfach und praxisnah erfassen lassen, zeigt ein aktuelles Beispiel bei der transfluid Maschinenbau GmbH in Schmallenberg. Sechs Wochen lang war dort die IoT-Box der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK) im Einsatz – mit spannenden Ergebnissen, die den Mehrwert digitaler Technologien für mittelständische Produktionsbetriebe deutlich machen.

Installation der IoT-Box mit Rainer Schmutte (RSConnect), Jan Schwerdtfeger (transfluid Maschinenbau GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Im Rahmen des EFRE-geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS“ stellt die WFG HSK interessierten Unternehmen im Hochsauerlandkreis die IoT-Box kostenfrei zur Verfügung. Für einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen können Betriebe damit ausprobieren, wie sich Produktionsdaten unkompliziert erfassen, analysieren und auswerten lassen. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber digitalen Anwendungen abzubauen und konkrete Mehrwerte im laufenden Betrieb sichtbar zu machen.

Bei transfluid wurde die Box als Plug-and-Play-Lösung auf einem fahrbaren Tisch konzipiert. So konnten innerhalb kurzer Zeit sechs Maschinen ausgelesen werden. Besonders interessant waren die ermittelten Schwingungen in den Schaltschränken der Maschinen. Diese Daten liefern wertvolle Hinweise im Hinblick auf Predictive Maintenance, also die vorausschauende Wartung und Instandhaltung von Anlagen. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, welches Potenzial in der kontinuierlichen Maschinendatenerfassung steckt“, betont Jan Schwerdtfeger, Elektrotechniker der transfluid Maschinenbau GmbH. Resultierend daraus beschäftigt sich das Unternehmen nun im Rahmen einer Technikerarbeit vertieft mit der Analyse und Bewertung der gewonnenen Schwingungsdaten.

Installationssetup mit IoT-Box und Dashboard als Plug & Play Lösung bei der transfluid Maschinenbau GmbH

Darüber hinaus wurden Energiedaten erfasst und die Verbrauchswerte einzelner Maschinen transparent dargestellt. Auf dieser Grundlage lassen sich künftig gezielt Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ableiten – ein weiterer Baustein für nachhaltige und ressourcenschonende Produktionsprozesse.

Begleitet wurde der gesamte Einsatz – von der Installation über die Betreuung während der Einsatzzeit bis hin zur Deinstallation – durch den Dienstleister RSConnect, der die technische Umsetzung und Datenauswertung unterstützte. Durch diese enge Kooperation konnte sichergestellt werden, dass die gewonnenen Erkenntnisse fachlich fundiert aufbereitet und unmittelbar im Betrieb nutzbar gemacht werden.

Online-Datencheck mit Rainer Schmutte (RSConnect), Jan Schwerdtfeger (transfluid Maschinenbau GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

„Die IoT-Box bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu Themen wie Datenerfassung, Energie-Monitoring und Prozessanalyse“, erklärt René Rudat, Projektleiter des Programms Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS bei der WFG HSK. „Unser Ziel ist es, den Betrieben im Hochsauerlandkreis praxisnah zu zeigen, wie Digitalisierung konkret im Alltag funktioniert – und zwar ohne großen Aufwand oder hohe Investitionen.“

Interessierte Unternehmen können die IoT-Box bei der WFG HSK kostenlos für bis zu sechs Wochen anfragen und im eigenen Betrieb testen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam ausgewertet und in konkrete Digitalisierungs- oder Effizienzprojekte überführt.


Hintergrund:
Das Angebot ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der industriell geprägten Region Südwestfalen durch Digitalisierung, Innovation und nachhaltige Produktionsprozesse zu stärken.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Kompetenz F SpeedNetworking

Weihnachtsfeier war gestern – das Kompetenz F Netzwerk hat das Jahr mit einen SpeedNetworking beendet. Unternehmerinnen und Gründerinnen haben sich letzte Woche auf Einladung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland in der Bürgerkneipe Campus in Meschede zusammengefunden und gezielt Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Mitstreiterinnen kennengelernt.

Beim SpeedNetworking entstanden in kurzer Zeit intensive Gespräche, die vom wertvollen Erfahrungsaustausch bis hin zu Kooperationen reichten. Besonders positiv war das Feedback der Teilnehmerinnen: Die strukturierte Form des Speed-Networkings ermöglichte es, neue und interessante Kontakte zu knüpfen. Nach dem kurzen und knackigen Austauschformat blieb noch Zeit im gemütlichen Ambiente den Abend ausklingen zu lassen.

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Regionale Unternehmen bauen eigene KI-Assistenten – Zweiteiliger Workshop „Bau eines CustomGPT“ der WFG HSK zeigt praxisnahe Einsatzmöglichkeiten für den Mittelstand

Wie lassen sich KI-gestützte Sprachmodelle sinnvoll im Unternehmensalltag nutzen? Dieser Frage widmete sich der zweiteilige Workshop „Bau eines CustomGPT“, der im Rahmen des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK) durchgeführt wurde. An zwei Terminen – am 05.11. und 19.11.2025 – erhielten die Teilnehmenden in den Räumlichkeiten der bepro solutions GmbH in Schmallenberg einen fundierten Einblick in Chancen, Grenzen und konkrete Einsatzmöglichkeiten von individuellen KI-Assistenten. Referent beider Termine war Raphael Becker, Gründer und Geschäftsführer der bepro solutions GmbH.

Die Teilnehmenden gemeinsam mit Referent Raphael Becker (bepro solutions GmbH) und René Rudat (WFG HSK)

Vom Grundlagenwissen zur konkreten Anwendung

Im ersten Workshop-Teil standen zunächst die Grundlagen Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt: Von der historischen Entwicklung über zentrale Begriffe wie Machine Learning, Deep Learning und Natural Language Processing bis hin zu aktuellen Anwendungsfeldern in Produktion, Verwaltung, Vertrieb und Marketing. Anhand praxisnaher Beispiele wurde deutlich, welche Potenziale sich insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bieten – etwa in der Qualitätssicherung, im Kundenservice oder bei der Prozessoptimierung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema menschzentrierte KI: Wie lassen sich Mitarbeitende mitnehmen? Welche Rolle spielen Transparenz, Fairness und Datenschutz? Und welche Anforderungen ergeben sich aus dem EU AI Act für den vertrauenswürdigen Einsatz von KI-Systemen im Unternehmenskontext?

Gemeinsames Brainstorming zu möglichen Anwendungsfällen in Unternehmen

Zum Abschluss von Teil I wurden die Grundlagen des Prompt Engineerings vermittelt: Wie werden Aufgaben so formuliert, dass ein Sprachmodell wie ChatGPT zuverlässig, verständlich und im gewünschten Stil antwortet? Die Teilnehmenden lernten dabei ein einfaches Framework kennen, das von der klaren Rollenzuweisung für den KI-Assistenten über Aufgabenbeschreibung und Zieldefinition bis hin zu Formatvorgaben und Sicherheitsregeln reicht.

Auf Basis dieser Impulse sollten die Teilnehmenden bis zum zweiten Termin einen eigenen Anwendungsfall im Unternehmen definieren, ein kleines „Lastenheft“ für ihren CustomGPT formulieren und erste Prototypen erstellen.

Praxis im Fokus – konkrete Anwendungsfälle aus Unternehmen im HSK

Im zweiten Teil des Workshops am 19.11.2025 standen die Anwendungsfälle aus den Unternehmen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Die erarbeiteten CustomGPTs wurden vorgestellt, gemeinsam diskutiert und hinsichtlich Nutzen, Machbarkeit und Weiterentwicklung bewertet – vom ERP-Assistenzsystem bis zum TISAX-Helfer.

Präsentation der erstellten CustomGPTs der Teilnehmenden aus Unternehmen im HSK inklusive Diskussions- und Feedbackrunde

Während sich ein Anwendungsfall aus einem Unternehmen auf einen CustomGPT als virtuellen Assistenten fokussierte, der Mitarbeitende bei Fragen zur ERP-Bedienung im Tagesgeschäft unterstützt, bezog sich ein weiterer Use Case auf den Angebotsvergleich von Ausschreibungen und Angebote bei Bauvorhaben. Mit einer strukturierten Gegenüberstellung der Vergleichsangebote wird die Projektleitung bei der Auswahl unterstützt. Darüber hinaus wurde für Kleinstbetriebe ohne eigene Einkaufsabteilung ein persönlicher, virtueller Helfer entwickelt. Zudem entstand ein digitaler Assistent für Baurecht, der Fachwissen zu Konstruktion, Gebäudeklassen, Brandschutz und Leistungsverzeichnissen bündelt. Ein TISAX-Assistent soll Unternehmen bei der Überarbeitung von Richtlinien und der Erstellung praxisnaher Checklisten unterstützen. Abgerundet wurde die Bandbreite durch einen Assistenten für den Versand-Alltag, der Standardfragen zum ERP-System beantwortet und vorhandene Dokumentation besser nutzbar macht.

KI-Assistenten als praxisnahe Einstiegspunkte

Die beiden Workshop-Termine haben eindrucksvoll gezeigt, dass es in kleinen und mittelständischen Unternehmen bereits konkrete und vielfältige Einsatzbereiche für Künstliche Intelligenz gibt. Mit der selbstständigen Identifikation von Anwendungsfällen sowie der anschließenden Erstellung von eigenen CustomGPTs wurde den Teilnehmenden ein praxisnaher Einstieg mit direktem Mehrwert geboten. Entscheidend ist dabei weniger die perfekte Technik, sondern die klare Definition von Use Cases, Rollen, Zielen und Rahmenbedingungen (Datenschutz, Verantwortlichkeiten, Compliance).

Viele Teilnehmende nahmen aus dem Workshop konkrete nächste Schritte mit: vom weiteren Testen der erstellten Prototypen über die interne Sensibilisierung der Belegschaft bis hin zur Prüfung von weiterführenden Projekten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden aus den Unternehmen im Hochsauerlandkreis für ihre Offenheit und Kreativität und an den Dozent Raphael Becker der bepro solutions GmbH für die tolle Kooperation.

Hintergrund:
Der Workshop ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird in Kooperation der bepro solutions GmbH umgesetzt. Das Projekt wird mit Mitteln vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr erhielten 24 Betriebe im HSK wieder eine Auszeichnung für ihre familienfreundliche Unternehmenskultur.  

Im Rahmen einer feierlichen Zertifikatsverleihung überreichte Landrat Thomas Grosche sechs Arbeitgebern aus der Region die Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Weitere 18 Betriebe konnten erfolgreich re-zertifiziert werden.  

Landrat Thomas Grosche mit den neu- und re-zertifizierten „Familienfreundlichen Unternehmen im Hochsauerlandkreis“

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Institutionen waren am Donnerstag der Einladung ins Bestwiger Rathaus gefolgt, um ihre Urkunden für die Neu- und Re-Zertifizierung entgegenzunehmen. Auch in der diesjährigen Zertifizierungsrunde begleitete die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK) mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland die Arbeitgeber wieder bei der Etablierung familienfreundlicher Strukturen und unterstützte sie bei der Fachkräftesicherung. 

Landrat Thomas Grosche bedankte sich in seiner Ansprache für das Engagement der teilnehmenden Unternehmen und bezeichnete deren Einsatz für eine familienfreundliche Arbeitswelt als „klassische Win-Win-Situation“. Durch das Schaffen passender Rahmenbedingungen würden Arbeitgeber nicht nur an Attraktivität gewinnen, sondern ihren Mitarbeitenden auch ermöglichen, Beruf, Familie und Pflege besser unter einen Hut zu bekommen. Darüber hinaus trügen die Unternehmen damit positiv zur gesellschaftlichen Entwicklung bei.  

Auch Susanne Fingerhut vom ZONTA Club Arnsberg sprach den ausgezeichneten Betrieben ihre Gratulation aus. Durch die Veranstaltung führte Projektleiterin Katja Cramer, die die vielfältigen Ansätze für mehr Familienfreundlichkeit im Arbeitsalltag vorstellte. Für einen inspirierenden Impuls sorgte zudem Sven Schultze mit seiner Keynote „Magie der Kommunikation„.

„Wir freuen uns sehr, dass das Netzwerk der familienfreundlichen Unternehmen im HSK weiter wächst“, sagte Oliver Dülme, neuer Geschäftsführer der WFG HSK, nach der Veranstaltung. „Dass auch die bereits zertifizierten Betriebe das Thema konsequent weiterverfolgen, zeigt, dass Vereinbarkeit kein kurzfristiger Trend ist, sondern ein echtes Zukunftsthema für unsere Region.“

Mit dem Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“, das die WFG bereits seit 2012 vergibt, wird die gelebte Unternehmenskultur nach innen und außen sichtbar. Durch passende Maßnahmen kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gezielt unterstützt und die Mitarbeitenden so in ihrem Arbeitsalltag entlastet werden. Dies steigert nicht nur die Zufriedenheit innerhalb des Unternehmens, sondern kann auch ein entscheidender Baustein für die Fachkräftegewinnung sein.

Landrat Thomas Grosche mit den neu-zertifizierten „Familienfreundlichen Unternehmen im Hochsauerlandkreis“

Diese Betriebe wurden 2025 erstmalig als „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ zertifiziert:

Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, Schmallenberg; GEISE Elektrotechnik GmbH, Marsberg; Kinderbetreuung Meschede gUG, Meschede; LH Security Service GmbH, Bestwig; Ludger Hegener GmbH, Bestwig; Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, Winterberg


Bewerbungen für den Zertifizierungsprozess 2026 sind schon jetzt möglich. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektleiterin Katja Cramer (katja.cramer@hochsauerlandkreis.de, 0291-941337) melden.

Impressionen von der Zertifikatsverleihung


Seit dem Jahr 2012 vergeben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Inzwischen gehören dem Netzwerk 100 Unternehmen unterschiedlichter Branchen und Betriebsgrößen an.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerinnen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1650


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Workshop „Rente als Selbständige und Gründerin verstehen, Lebensstandard sichern!“

Ein finanziell sorgenfreies Leben im Rentenalter ist der Wunsch vieler Unternehmerinnen und Gründerinnen. Doch wie lässt sich dieser Wunsch in die Tat umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 15. November 2025 die engagierten Teilnehmerinnen im Workshop „Rente als Selbständige und Gründerin verstehen, Lebensstandard sichern!“ im Seminarzentrum Wundervoll in Hüsten. Veranstaltet vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland, bot der Workshop von der Finanzcoachin Katrin Pingel nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch einen geschützten Raum für offenen Austausch und praktische Übungen.

Praxisnahes Lernen und individueller Austausch

„Im Kompetenz F Netzwerk für Gründerinnen und Selbständige wurde mir an vielen Stellen gespiegelt, dass vor allem das Thema Rente und finanzielle Sicherheit im Alter ein echtes Sorgenthema bei den Frauen ist“, erklärt Karin Gottfried, Projektleiterin von Kompetenz F, die Motivation hinter dem Workshop. Die Veranstaltung sollte daher auf verständliche Art und Weise alle Grundlagen im Zusammenhang mit Altersrenten und Selbstständigkeit vermitteln – und das gelang hervorragend.

Als Referentin konnte die unabhängige Finanzcoachin Katrin Pingel aus Unna gewonnen werden. Mit ihrer Expertise und ihrem Einfühlungsvermögen führte sie die Teilnehmerinnen durch die komplexe Materie. „Jede Frage war erlaubt, denn ich lege großen Wert darauf, das Selbstwertgefühl und die Eigenverantwortung der Frauen zu stärken“, betonte Pingel. Gemeinsam wurde gerechnet, diskutiert und geübt, wie sich die Einkünfte im Rentenalter zusammensetzen und welche Schritte für eine optimale Altersabsicherung notwendig sind.

Themenvielfalt und aktives Mitgestalten

Der Workshop deckte alle relevanten Aspekte der Altersvorsorge ab: von den Grundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung über private und betriebliche Altersvorsorge bis hin zu Investitionen, Vermögensaufbau und steuerlichen Aspekten. Besonders wertvoll war für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die eigenen Fragen und Situationen einzubringen und gemeinsam mit der Gruppe und der Expertin Lösungsansätze zu entwickeln.

Positive Resonanz und nachhaltiger Lerntransfer

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen waren durchweg positiv. Viele betonten, wie wichtig es sei, sich in einem geschützten Rahmen mit Gleichgesinnten über Geld- und Vorsorgethemen auszutauschen. Die praxisnahe Vermittlung und die Möglichkeit, das Gelernte direkt auf die eigene Situation anzuwenden, wurden besonders hervorgehoben. „Ich gehe heute mit viel mehr Klarheit und Sicherheit nach Hause – und vor allem mit dem Gefühl, dass ich selbst etwas tun kann, um meine finanzielle Zukunft zu gestalten“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen. Der Workshop zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, sich frühzeitig und aktiv mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen – besonders für Selbstständige und Gründerinnen.

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Wechsel an der Spitze der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Oliver Dülme folgt als Geschäftsführer auf Frank Linnekugel und Kreiskämmerer Manuel Sellmann übernimmt die Aufgaben als Geschäftsführer von Peter Brandenburg bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG). Diese Personalentscheidungen traf die Gesellschafterversammlung der WFG am 17.Oktober einstimmig.
Der Wechsel an der Spitze der WFG wurde erforderlich, da Frank Linnekugel am 1. November 2025 das Bürgermeisteramt der Stadt Medebach angetreten hat.
Der 42-jährige Oliver Dülme wurde im Oktober 2024 als Prokurist bei der WFG eingestellt und folgt nun mit seiner vorherigen Erfahrung als Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer bei der Briloner Wirtschaft und Tourismus GmbH auf Linnekugel.

Nach seinem Studium in Bayreuth zog es den Diplom-Geografen mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeografie zurück in seine Heimat Marsberg-Erlinghausen. Dort lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises legt ihren Schwerpunkt auf die Vernetzung der Wirtschaft im Hochsauerlandkreis. Weiterhin möchte Dülme erfolgreichen Projekte, wie z.B. Familienfreundliche Unternehmen im HSK, Heimvorteil HSK sowie das Klimaschutz- und Energienetzwerk SIN_KEEN fortführen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei Transformation und Digitalisierung, etwa durch das Projekt Produktion.Digital.Südwestfalen+ (PDS+) mit verschiedenen Angeboten z.B. im Bereich Cybersicherheit. Die Entwicklung neuer Gewerbe- und Industriegebiete bleibt ein weiterer Schwerpunkt der WFG. Der kontinuierliche Austausch mit Kommunen, Kammern, Verbänden und weiteren regionalen Akteuren ist für Dülme zentral, um gemeinsam auf neue Herausforderungen reagieren zu können.

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