Am 22. September 2026 haben sich 16 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Basis-Kurs zu betrieblichen Pflegelotsen qualifiziert. Sie können von nun an als erste Ansprechpersonen im Unternehmen ihre Kolleginnen und Kollegen mit Pflegeverantwortung unterstützen, Orientierung bieten und auf passende (regionale) Hilfsangebote verweisen.
Mit der Etablierung eines Pflegelotsen fördern Unternehmen den internen Kompetenzaufbau zum Thema Pflege und schaffen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Mit den richtigen Strukturen und Instrumenten innerhalb des Betriebs wird so eine pflegesensible Kultur gefördert und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglicht.
Der Basis-Kurs fand als halbtägiges Seminar statt und hat den Teilnehmenden die Grundlagen zum Thema Pflege vermittelt und Sie auf ihre Rolle als Pflegelotsen vorbereitet. Inhalte des Kurses waren u. a.:
– Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Rolle und Aufgaben eines betrieblichen Pflegelotsen – Beratungsmöglichkeiten für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben – Rechtliche Grundlagen, Pflegeversicherung und Vorsorge
Während des Kurses wurde schnell klar: Pflegende Beschäftigte brauchen Rückhalt und zwar nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch am Arbeitsplatz! Daher freut es uns sehr, dass nun wieder viele neue Pflegelotsen bereitstehen, um diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.
Hier und in unserem Informationsflyer finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot und dem Thema Pflege und Beruf.
Noch tiefer in das Thema einsteigen? Intensiv-Kurs: Grundlagen, Vertiefung & Praxisanwendung 25. & 26.11.2026 | jeweils 09:30 – 15:30 Uhr | ab 220,-€ / Person (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial) Anmeldung & weitere Informationen
Anknüpfen an den Basis- oder Intensiv-Kurs? Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen 04.03.2027 | 09:30 – 15:30 Uhr | ab 120,-€ / Person (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial) Anmeldung & weitere Informationen
Der Auftakt in das zweite Halbjahr der diesjährigen Zertifizierungsrunde „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ ist gemacht: Bei der 1. Impulsveranstaltung im Online-Format am 08. September kamen die Unternehmen der Neu-Zertifizierung 2026 zusammen, um sich gemeinsam auf die nächsten Schritte einzustimmen und sich intensiv mit dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinanderzusetzen.
Zum Einstieg ging es zunächst darum, den bevorstehenden Zertifizierungsprozess kennenzulernen. Gleichzeitig standen die Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik und die Frage im Mittelpunkt, was Vereinbarkeit und Familienfreundlichkeit im jeweiligen Unternehmensalltag eigentlich bedeutet.
Besonders wichtig war dabei der Austausch untereinander. Die Unternehmen der Zertifizierungsrunde lernten sich und die begleitende Auditorin kennen und kamen schnell miteinander ins Gespräch: Wo stehen wir aktuell? Was funktioniert bereits gut? Wo liegen Herausforderungen? Und an welchen Stellen möchten wir im Rahmen der Zertifizierung ansetzen? Dabei wurden Erfahrungen geteilt, Praxisbeispiele vorgestellt und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Vereinbarkeit sichtbar. Denn die Ausgangslagen der einzelnen Arbeitgeber sind ganz verschiedenen und genau diese Mischung machte den Austausch dabei besonders spannend.
Die Impulsveranstaltung bot damit vor allem eines: Raum, um voneinander zu lernen und gemeinsam durchzustarten. Die ersten Gespräche und Ideen bilden nun die Grundlage für den weiteren Prozess und die kommenden Veranstaltungen.
Alle Informationen zur Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ finden Sie hier. Falls Sie sich im kommenden Jahr auch zertifizieren lassen möchten, können Sie sich schon jetzt für die nächste Zertifizierungsrunde in 2027 vormerken lassen.
Ansprechpartnerin:
Isabelle Haite Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de 0291 94 16 50
Die Energie- und Ressourceneffizienz steigern, den Treibhausgasausstoß senken und Erfahrungen austauschen: Diese Ziele verfolgt das im Jahr 2021 gegründete Sauerland-Industrie – Klimaschutz- und Energieeffizienz-Netzwerk (SIN_KEEN). Die 13 teilnehmenden Unternehmen trafen sich jetzt beim Glashersteller RITZENHOFF in Marsberg-Essentho. Energiemanager Christopher Bechtel begrüßte die Teilnehmenden und stellte das Unternehmen vor. Besonders spannend war für die Mitglieder die schrittweise Umstellung der Glasproduktion von Gas auf elektrischen Betrieb. Elektrische Schmelzwannen haben eine deutlich bessere Energieeffizienz als gasbefeuerte Schmelzwannen und senken die CO2-Emissionen am Standort. Beim anschließenden Betriebsrundgang konnten sich die Gäste direkt ein Bild vom Umbau der Produktionslinie 1 machen.
Auch im weiteren Teil des Netzwerktreffens ging es um Möglichkeiten der Reduzierung von Energjekosten: Referent Leander Lehmenkühler, Master-Absolvent der FH Südwestfalen, präsentierte eine Fallstudie zur automatisierten Erkennung energetischer Ineffizienz in der Smart Factory eines Pumpenherstellers. Zum Abschluss erläuterte Netzmoderator Prof. Dr. Wiest den Netzwerkbericht mit den aktuellen Energie- und CO2-Einparungen, welche sich die Unternehmen in diesem Jahr gesetzt haben.
Was das Netzwerktreffen gezeigt hat: Der Know-how-Austausch beschleunigt die Transformation. Die teilnehmenden Unternehmen profitieren von messbaren Einsparungen und praktischer Umsetzungsunterstützung.
In Zeiten von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und fortschreitender Digitalisierung stehen Unternehmen vor der großen Herausforderung, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Die Veranstaltung „Zukunft Fachkräfte – Starke Angebote aus der Region“ hat am 17. September 2026 konkrete Lösungsansätze gezeigt und regionale Projekte vorgestellt, die dabei unterstützen können. In Kooperation mit der Südwestfalen Agentur und der Fachhochschule Südwestfalen fand die Veranstaltung am Standort Meschede zum dritten Mal statt.
Mit dabei waren Initiativen und Projekte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK, der Südwestfalen Agentur, der IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland, der Agentur für Arbeit Meschede-Soest, der NRW Fachkräfteagentur International (FAI) und der Handwerkskammer Südwestfalen.
Den Impulsvortrag zum Thema „Kick it like Kloppo – Charisma verstehen und lernen“ hielt Prof. Dr. Ralf Lanwehr von der FH Südwestfalen. Im Anschluss nutzten die beteiligten Institutionen ihre Zeit, um den rund 40 anwesenden Unternehmensvertreterinnen und – vertretern ihre Angebote zu präsentieren. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK stellte Karin Gottfried die Rückkehrerinitiative Heimvorteil HSK und Isabelle Haite die Zertifizierung für Familienfreundliche Unternehmen vor. Cornelia Homfeldt und Andreas Bange von der Agentur für Arbeit Meschede-Soest brachten das Thema „Fachkräfte durch Qualifizierung gewinnen“ mit, Sebastian Rocholl von der IHK Arnsberg-Hellweg-Sauerland erläuterte den Fachkräfteplaner 2026/2027: Beratung, Angebote und regionale Unterstützung. Nadja Kohlwey von der Handwerkskammer Südwestfalen berichtete über Fachkräftesicherung aus einer Hand – #TeamHandwerk Südwestfalen. Rüdiger Zinke und Esaie Kouame von der NRW Fachkräfteagentur International boten interessante Einblick in die Anwerbung internationaler Fachkräfte. Den Abschluss bildete die Südwestfalen Agentur mit Saskia Haardt-Cerff mit innovativen Netzwerkformaten und der Arbeitgeberschmiede Südwestfalen. Ebenfalls vor Ort waren Vertreterinnen und Vertreter der vhs Arnsberg/Sundern und der vhs Brilon/ Marsberg/ Olsberg.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Einladung zum Austausch, die von den Gästen interessiert in Anspruch genommen wurden. „Wir haben auch in diesem Jahr eine informative Veranstaltung auf die Beine gestellt und dem Wissenstransfer zwischen Institutionen und Unternehmen eine neue Plattform geboten“, erläutert Veranstaltungsorganisatorin Karin Gottfried.
Mit der siebten und letzten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ fand am 09. Juli 2026 im Kreishaus Meschede ein gelungener Abschluss der praxisorientierten Veranstaltungsserie statt. Unter dem Titel „Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien“ erhielten die Teilnehmenden aus Unternehmen im Hochsauerlandkreis einen umfassenden Einblick in aktuelle Sicherheitslösungen und Strategien, um Unternehmen gegen die zunehmenden Bedrohungen aus dem Cyberraum widerstandsfähiger aufzustellen.
Grußwort des Landrats Thomas Grosche (Hochsauerlandkreis)
Nach einem kurzen Grußwort des Landrats Thomas Grosche eröffnete René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation der WFG HSK & Projektleiter des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Veranstaltung offiziell und blickte auf die zuvor stattgefundenen Termine zurück.
Eröffnung der Veranstaltung mit Rückblick auf die sechs bereits durchgeführten Termine durch René Rudat (WFG HSK)
Den ersten Vortrag des Vormittags hielt Prof. Dr. René Ramacher von der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede. Darin verdeutlichte er die steigenden Anforderungen an moderne Sicherheitsarchitekturen. Darüber hinaus verschaffte er den Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen moderner IT- und OT-Sicherheitsarchitekturen, die sich durch zunehmende Vernetzung von Informationstechnologie und Produktionssystemen ergeben, und zeigte auf, wie sich Angriffserkennung heute automatisieren lässt und welche Werkzeuge dafür schon bereitstehen.
Vortrag „Angriffserkennung unterstützen und automatisieren“ von Prof. Dr. René Ramacher (FH Südwestfalen Meschede)
Im Anschluss gab Christian Hoffmeister, Chief Information Officer der GREEN IT – Das Systemhaus GmbH, einen praxisnahen Einblick in das Vorgehen nach einem erfolgreichen Cyberangriff. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er typische Angriffsmuster und machte deutlich, wie entscheidend vorbereitete Notfallpläne, belastbare Backup-Konzepte sowie die enge Zusammenarbeit mit IT-Forensikern für eine schnelle und sichere Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit sind. Besonders eindrucksvoll war seine Botschaft, dass bereits eine einzige ungeschützte Schwachstelle ausreichen kann, um erhebliche Schäden zu verursachen. Zudem ging er auf die Deception-Technologie der Cybersense GmbH ein, mit der sich Angreifer gezielt in die Irre führen und frühzeitig erkennen lassen, anstatt nur reaktiv zu handeln
Vortrag „Was tun im Krisenfall? Sicherheitsmanagement & Lessons Learned aus der Praxis“ von Christian Hoffmeister (GREEN IT Das Systemhaus GmbH)
Im dritten Fachvortrag zeigte Stefan Heinrichsmeier, Senior Sales Manager der SMB Cybersecurity GmbH, dass klassische Sicherheitsmaßnahmen zwar unverzichtbar sind, Unternehmen jedoch zusätzlich Transparenz über ihre tatsächliche Angriffsfläche benötigen. Moderne Unternehmensnetzwerke verändern sich täglich – durch neue Geräte, Software-Updates, Cloud-Anwendungen oder die zunehmende Vernetzung von IT- und OT-Systemen. Kontinuierliche Sicherheitsanalysen ermöglichen es, ausnutzbare Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu priorisieren, bevor sie von Angreifern genutzt werden können.
Vortrag „Abwehren reicht nicht – Warum Unternehmen ihre IT-Angriffsfläche kennen müssen“ von Stefan Heinrichsmeier (SMB Cybersecurity GmbH)
Den Schlusspunkt setzte Fabian Gieshoff von der TF-Industries GmbH. Sein Vortrag widmete sich modernen Backup- und Recovery-Konzepten als wesentlichem Bestandteil einer resilienten IT-Infrastruktur. Er machte deutlich, dass Datensicherungen nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie im Ernstfall tatsächlich vor Manipulation geschützt und zuverlässig wiederherstellbar sind. Vorgestellt wurden innovative hardwarebasierte Schutzmechanismen, die durch eine physische Netztrennung – dem sog. VaultGate – kritische Daten und Backup-Systeme effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen und gleichzeitig Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen – vom klassischen Backup zum digitalen Tresor.
Vortrag „Vom Backup zum digitalen Tresor: Wie moderne Schutztechnologien Daten wirklich absichern“ von Fabian Gieshoff (TF-Industries GmbH)
Die Abschlussveranstaltung unterstrich eindrucksvoll, dass Cybersicherheit heute als ganzheitliche Managementaufgabe verstanden werden muss. Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnen kontinuierliche Risikoanalysen, transparente Sicherheitsbewertungen, belastbare Notfallprozesse sowie die enge Verzahnung von IT- und OT-Sicherheit zunehmend an Bedeutung.
Abschlussfoto mit allen Referenten der siebten Veranstaltung
Mit der siebten Veranstaltung endet eine erfolgreiche Reihe, die Unternehmen im Hochsauerlandkreis seit Februar 2026 umfassend über aktuelle Entwicklungen der Cybersicherheit informiert hat. Die Themen reichten von Cyberkriminalität und Sensibilisierung über regulatorische Anforderungen wie NIS2 und den Cyber Resilience Act, aktuelle Bedrohungslagen, Cyberversicherungen und KI-gestützte Angriffe bis hin zu modernen IT-/OT-Sicherheitstechnologien. Ziel war es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre digitale Widerstandsfähigkeit nachhaltig auszubauen und sich auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten.
Mit der großen Abschlussveranstaltung schließt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, am 09. Juli ab. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH bedankt sich herzlich bei allen Referenten, Partnern und Teilnehmenden für den intensiven fachlichen Austausch sowie das große Interesse an der Veranstaltungsreihe. Die hohe Resonanz hat gezeigt, wie wichtig praxisnahe Informations- und Vernetzungsangebote im Bereich der Cybersicherheit für die Unternehmen der Region sind. Auch künftig wird die WFG HSK Unternehmen mit entsprechenden Formaten und Projekten auf ihrem Weg zu mehr digitaler Resilienz begleiten.
Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:
Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Hintergrund: Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.
Ansprechpartner:
René Rudat Projektmanager PDS+ rene.rudat@hochsauerlandkreis.de 0291 94 1815
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH sucht ab sofort eine(n)
Studentische Aushilfskraft / Werkstudent (m/w/d) im Projektteam „Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland“
Deine Aufgaben: Du unterstützt die Projektleitung und das Projektteam bei vielfältigen organisatorischen und inhaltlichen Tätigkeiten. Zu Deinen Aufgaben gehören insbesondere: – Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Erstellung von Beiträgen für Social Media, Newsletter und Webauftritten) – Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen – sowohl in Präsenz als auch digital – Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, einschließlich organisatorischer und administrativer Aufgaben – Durchführung von Recherchearbeiten und Aufbereitung von Informationen – Allgemeine administrative und organisatorische Tätigkeiten
Dein Profil: – Immatrikulation an einer Hochschule – Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise – Organisationstalent sowie Freude an der Arbeit im Team – Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen – Erfahrung im Umgang mit Social Media, idealerweise mit Redaktionssystemen
Wir bieten: – Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem engagierten Projektteam – Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 10 bis max. 15 Stunden – Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen und der Option der mobilen Arbeit – Ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen – Eine angemessene Vergütung entsprechend der Qualifikation und den geltenden Regelungen
Solltest Du vorab Fragen zum Projekt haben, melde Dich gerne telefonisch bei Katja Cramer (0291/941337), für allgemeine Fragen bei Oliver Dülme (0291/941505) von der WFG HSK.
Gemeinsam mit dem Kulturbüro Schmallenberg und dem SUZ-Unternehmerinnenstammtisch hat das Kompetenz F Netzwerk vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland zur Veranstaltung „Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum: Kreativ, digital, vernetzt – Frauen gestalten ländliche Räume“ eingeladen. Angesprochen waren Frauen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, Unternehmerinnen sowie Gründerinnen, die sich für die Weiterentwicklung dieses Bereichs im ländlichen Raum interessieren und die Perspektiven von Frauen in diesem Sektor stärken möchten.
Der Abend wurde durch Impulsvorträge von Saskia Holsträter vom Kulturbüro Schmallenberg über den Dritten Ort in Schmallenberg und von Huberta Sasse (Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.) über die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft eröffnet. Im Anschluss folgte ein spannendes Panel mit Rosa Köhne (BAFF Werbemittel & ASOR Marketing), Janine Kohnen (Kohnen Architektur) und Lisa Masur (Grafikdesign Masur). Moderatorin Stephanie Wüllner führte durch die zentralen Themen wie KI in der Kreativwirtschaft, Sozialversicherung und Mutterschutz sowie Vernetzung und Zukunft. Die lebhafte Diskussion wurde mit spannenden Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum ergänzt. Den Abschluss des Panels bildete Karin Gottfried von der Wirtschaftsförderung mit der Einladung, sich in Netzwerken im ländlichen Raum zu engagieren und diese durch Impulse zu stärken.
Nach dem Panel hatten alle Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich bei kühlen Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für die musikalische Untermalung sorgte die Band Purple Paisley aus Eslohe mit den Musikerinnen Lola und Sash.
Der Abend war ein voller Erfolg und setzte einen wichtigen Startpunkt für weitere Veranstaltungen rund um die Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum. Die lebhaften Diskussionen und das positive Feedback der Teilnehmerinnen zeigen, wie wichtig solche Formate für die Stärkung von Frauen in diesem Bereich sind.
Im Rahmen der Heimvorteil HSK StudiTour nahmen 34 Studierende der Fachrichtungen International Management, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsingenieurwesen der FH Südwestfalen und acht Studierende der UTCC (The University of the Thai Chamber of Commerce) aus Thailand an einer Fahrt zu touristischen Zielen in der Gemeinde Bestwig teil. Ziel der Exkursion war es, vor Ort praxisnahe Eindrücke in touristische Angebote und regionales Marketing zu gewinnen.
Der erste Halt führte die Gruppe zur Reitschule Berger in Berlar, wo Angela Hütter den Studierenden die faszinierende Welt des Islandpferde‑Reitsports näherbrachte. Die 1983 von Elisabeth Berger, einer Pionierin der deutschen Islandpferde‑Szene, gegründete Reitschule wird heute von Angela und Erec Hütter geleitet und von ihrer Tochter Charlotte weitergeführt. Während einer Führung über den Hof – inklusive moderner Reithallen, einer neuen Ovalbahn und dem hauseigenen IsOtel – wurden den Teilnehmenden die vielfältigen Standbeine des Betriebs deutlich. Mit über 130 Islandpferden ist die Anlage nicht nur ein Zentrum für Reitunterricht und Reiterferien, sondern auch ein anschauliches Beispiel für gelungenes Marketing und nachhaltige Gästebindung im ländlichen Raum – ein Thema, das für die Studiengänge Marketing und Tourismus von besonderem Interesse ist.
Anschließend wurde die Reise ins FORT FUN Abenteuerland fortgesetzt. Begrüßt wurden die Studierenden von Christine Schütte (Managerin Marketing, Sales & PR) und Nico Tielmann aus dem Marketing. In einem interessanten Vortrag über die Geschichte des Parks – gegründet 1972 und seit 2017 Teil der Looping‑Gruppe – führte Christine Schütte die Teilnehmenden hinter die Kulissen des Familien‑Freizeitparks. Der darauffolgende Einblick in die breitgefächerte Social‑Media‑Strategie wurde von Nico Thielmann anhand aktueller Beispiele veranschaulicht. Die Verbindung von Tradition, Innovation und nachhaltigem Freizeittourismus macht den Park zu einem besonders attraktiven Reiseziel für Familien und zu einem spannenden Praxisbeispiel für die Studierenden.
Die beiden Stopps verdeutlichten, wie sich im Sauerland traditionelle Angebote wie die Reitschule Berger erfolgreich mit modernen Infrastrukturen und zielgerichtetem Marketing verbinden lassen. Gleichzeitig zeigte das FORT FUN Abenteuerland, dass nachhaltiger Tourismus und Familienfreizeit Hand in Hand gehen können. Für die teilnehmenden Studierenden war die StudiTour damit nicht nur eine Exkursion, sondern ein lehrreicher Erfahrungsraum, in dem sie konkrete Beispiele für die Anwendung ihrer theoretischen Kenntnisse in den Bereichen Management, Marketing und Tourismus erleben durften.
Mit der sechsten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ stand am 25. Juni im Kurhaus Bad Fredeburg ein Thema im Mittelpunkt, das Unternehmen zunehmend beschäftigt: der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Cybersicherheit. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH begrüßte Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus dem Hochsauerlandkreis, um gemeinsam die aktuellen Entwicklungen rund um KI-gestützte Cyberangriffe und moderne Sicherheitslösungen zu beleuchten.
Begrüßung und Einordung der Veranstaltung in die bisherige Reihe durch René Rudat (WFG HSK)
Nach der Begrüßung führte René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation der WFG HSK, in das Thema ein und ordnete die Veranstaltung in die bisherige Reihe ein. Anschließend zeigte Christian Renkes von der Nica-Systems GmbH, wie Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz bereits heute gezielt einsetzen. Anhand praxisnaher Beispiele verdeutlichte er, wie sich Phishing-Kampagnen, Social Engineering oder die Entwicklung von Schadsoftware durch KI weiter professionalisieren und weshalb Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien kontinuierlich anpassen müssen.
Vortrag „KI-gestützte Cyberangriffe“ von Christian Renkes (Nica-Systems GmbH)
Im zweiten Vortrag richtete Georg Schneider von der cyber complete GmbH den Blick auf die Chancen der Technologie. Er erläuterte, wie KI Unternehmen bei der Erkennung von Sicherheitsvorfällen, der Analyse großer Datenmengen und der schnelleren Reaktion auf Angriffe unterstützen kann. Deutlich wurde dabei, dass Künstliche Intelligenz nicht nur Teil der Bedrohung, sondern gleichzeitig ein wichtiger Baustein moderner Cyberabwehr ist.
Vortrag „KI-gestützte Sicherheitslösungen“ von Georg Schneider (cyber complete GmbH)
In der anschließenden Diskussion nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Erfahrungen einzubringen und konkrete Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis mit den Referenten zu diskutieren. Besonders der praxisnahe Austausch machte deutlich, dass Cybersicherheit heute weit mehr ist als der Einsatz technischer Lösungen – sie erfordert gleichermaßen Wissen, Aufmerksamkeit und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Sicherheitsmaßnahmen.
Gruppenfoto mit den Referenten Georg Schneider (cyber complete GmbH), Christian Renkes (Nica-Systems GmbH) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)
Mit der großen Abschlussveranstaltung schließt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, am 09. Juli ab. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.
Der nächste Termin findet im großen Sitzungssaal im Kreishaus Meschede statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien“. Als Referenten werden Prof. Dr. René Ramacher (Professor der FH Südwestfalen am Standort Meschede), Christian Hoffmeister (CIO bei GREEN IT – Das Systemhaus GmbH), Stefan Heinrichsmeier (DEFENDERBOX – SMB Cybersecurity GmbH) und Fabian Gieshoff (CTO bei der TF-Industries GmbH) dabei sein.
Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:
Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Hintergrund: Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.
Ansprechpartner:
René Rudat Projektmanager PDS+ rene.rudat@hochsauerlandkreis.de 0291 94 1815
Gesundheit im Unternehmen bedeutet mehr als ergonomische Arbeitsplätze und Obstkörbe! Auch die mentale Gesundheit rückt immer stärker in den Fokus, denn sie ist ein entscheidender Faktor für Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit in Betrieben. Wie Arbeitgeber hier wirksam unterstützen können und welche Ansätze bereits erfolgreich gelebt werden, stand am 16. Juni im Mittelpunkt des Netzwerktreffens der „Familienfreundlichen Unternehmen im Hochsauerlandkreis“.
Rund 40 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter waren bei der WEPA Hygieneprodukte GmbH in Arnsberg-Müschede zu Gast und erhielten praxisnahe Impulse:
Florian Schneemann, Head of Talent Attractiveness & Acquisition bei WEPA, stellte das Gesundheitsprogramm des Unternehmens vor und zeigte, wie vielfältig und ganzheitlich die Gesundheitsförderung dort bereits gedacht und umgesetzt wird. Als weitere Referentin gab Emotions-Coachin Bettina Tittel Einblicke, warum mentale Gesundheit in der Arbeitswelt immer relevanter wird, wie mentale Dysbalancen entstehen können und welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um ihre Mitarbeitenden zu unterstützen. Mit kleinen aktivierenden Übungen wurde das Thema dabei direkt erlebbar. Ergänzend stellte Projektleiterin Katja Cramer regionale Unterstützungsangebote rund um die mentale Gesundheit vor – mit konkreten Anlaufstellen, die Betriebe und insbesondere ihre Mitarbeitenden nutzen können.
Neben dem Netzwerken durfte zum Abschluss natürlich auch eine Werksführung mit vielen spannenden Einblicken hinter die Kulissen nicht fehlen.
Ein großes Dankeschön an die WEPA Hygieneprodukte GmbH, insbesondere an Florian Schneemann und Kathrin Kraft, für die Gastfreundschaft und tolle Organisation!
Sie möchten ebenfalls Teil des Netzwerks sein? Unternehmen können über die Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ Mitglied werden und von Austausch, Impulsen und einem starken regionalen Netzwerk profitieren.
Eine Bewerbung fürden Zertifizierungsprozess 2026 ist noch bis Ende August möglich. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektmanagerin Isabelle Haite (isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de, 0291-941650) melden.
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