Allgemein

Cybersicherheit im HSK 5: Cyberversicherung als Baustein moderner Unternehmenssicherheit

Am 22. Mai 2026 fand die fünfte Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ statt. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema Cyberversicherung und die Frage, welche Rolle sie im ganzheitlichen Risikomanagement von Unternehmen spielt. Die Teilnehmenden aus den Unternehmen im Hochsauerlandkreis erhielten praxisnahe Einblicke in aktuelle Anforderungen von Versicherern, typische Schadensszenarien sowie konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Cyberresilienz.

Cybersicherheit im HSK : 5 – Cyberversicherung

Zum Auftakt stellte Hendrik Maatz von der NRW.BANK in einem kurzen Impuls das Förderprogramm „MID-Digitale Sicherheit“ vor. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bei Investitionen in Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe. Thematisiert wurden unter anderem die Analyse bestehender IT-Infrastrukturen, Maßnahmen zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden sowie Investitionen in Hard- und Software für den IT-Basisschutz.

Impulsvortrag zum Förderprogramm „Mittelstand Innovativ Digital – Digitale Sicherheit“ von Hendrik Maatz (NRW.BANK)

Im anschließenden Fachvortrag beleuchtete Leonard Tillmann von protectONE die wachsende Bedeutung von Cyberversicherungen. Angesichts zunehmender Bedrohungen durch Ransomware, Phishing oder Datenabfluss seien Unternehmen aller Größenordnungen betroffen – vom Mittelstand bis hin zu öffentlichen Einrichtungen. Cyberversicherungen könnten finanzielle Folgen wie Betriebsunterbrechungen, Wiederherstellungskosten oder forensische Analysen abfedern, seien jedoch kein Ersatz für Prävention und technische Sicherheitsmaßnahmen.

Vortrag „Cyberversicherung und aktives Cyber Risk Management“ von Leonard Tillmann (protectONE e.K.)

Besonders deutlich wurde, dass Versicherer inzwischen umfangreiche Mindeststandards voraussetzen. Dazu zählen unter anderem Multi-Faktor-Authentifizierung, aktuelle Endpoint-Detection-Lösungen, regelmäßige Backups, Patch-Management sowie Security-Awareness-Schulungen. Unternehmen mit höherem Sicherheitsniveau profitieren nicht nur von besseren Versicherungskonditionen, sondern häufig überhaupt erst von ihrer Versicherbarkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Incident Response und digitalen Forensik. Peter Schwanke von der codecentric AG zeigte anhand realitätsnaher Beispiele, wie IT-Forensiker nach Cyberangriffen arbeiten und welche Herausforderungen insbesondere mittelständische Unternehmen im Ernstfall erwarten. Thematisiert wurden unter anderem unklare Backup-Situationen, fehlende Dokumentationen, Zeitdruck sowie die Bedeutung strukturierter Notfallpläne.

Vortrag „Digitale Forensik + Incident Response in der Praxis: Wie IT-Forensiker für Cyberversicherungen arbeiten“ von Peter Schwanke (codecentric AG)

Darüber hinaus wurde deutlich, wie wichtig vorbereitete Prozesse und regelmäßige Übungen für den Ernstfall sind. Empfehlungen wie zentrale Log-Erfassung, getestete Backups, definierte Verantwortlichkeiten und gelebte Notfallkonzepte standen dabei im Fokus.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 25. Juni im Kurhaus Bad Fredeburg statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „KI-gestützten Cyberangriffen & Sicherheitslösungen“. Als Referenten werden Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica-Systems GmbH, und Georg Schneider, IT-Leiter bei der cyber complete GmbH, als Referenten dabei sein.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Familienfreundlichkeit leben und sichtbar machen: Impulsveranstaltung im Rahmen der Zertifizierung

Anfang Mai fand die zweite Impulsveranstaltung im Rahmen der Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ statt. Unter dem Titel „Nach außen strahlen – Familienfreundlichkeit leben und sichtbar machen“ beschäftigten sich die teilnehmenden Unternehmen mit der Frage, wie familienfreundliche Angebote und gelebte Vereinbarkeit sowohl intern als auch extern authentisch kommuniziert werden können.

Als Referentin begleitete Kommunikationsexpertin Christine Balkenhol von der KompetenzSchmiede Sauerland den Workshop mit praxisnahen Impulsen und konkreten Anregungen für die Unternehmenskommunikation. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Familienfreundlichkeit nicht nur sichtbar gemacht, sondern glaubwürdig im Unternehmensalltag gelebt werden kann.

Das Besondere an der Veranstaltung war in diesem Jahr der gemeinsame Austausch zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Phasen der Zertifizierung. Neben den Arbeitgebern, die aktuell die Neu-Zertifizierung durchlaufen, nahmen auch Unternehmen teil, die bereits ihre erste Re-Zertifizierung (Erst-Zertifizierung 2024) anstreben. Dadurch entstand ein intensiver und praxisnaher Austausch zwischen neuen und erfahrenen Unternehmen, bei dem verschiedene Herausforderungen und Problemstellungen offen diskutiert werden konnten.

Deutlich wurde während der Veranstaltung: Familienfreundlichkeit ist keine einzelne Maßnahme, sondern Ausdruck einer Haltung. Entscheidend ist, dass diese Haltung im täglichen Miteinander spürbar wird und sich auch in der Kommunikation widerspiegelt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Reflexion der eigenen Unternehmenspraxis. Gemeinsam wurde diskutiert, welche familienfreundlichen Stärken im Unternehmen vielleicht bereits selbstverständlich geworden sind und deshalb kaum noch kommuniziert werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gerade vermeintlich kleine oder „unspektakuläre“ Maßnahmen für Mitarbeitende oft eine große emotionale Bedeutung haben können.

Auch der Blick auf die Zielgruppen spielte eine wichtige Rolle: Wen erreichen Unternehmen mit ihrer bisherigen Kommunikation bereits gut und wer fühlt sich möglicherweise noch nicht angesprochen oder sogar übersehen?

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig eine wertschätzende, ehrliche und authentische Kommunikation für eine moderne Arbeitgebermarke ist. Unternehmen, die Familienfreundlichkeit sichtbar und glaubwürdig leben, stärken nicht nur die Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden, sondern auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

Eine Bewerbung für den Zertifizierungsprozess 2026 ist weiterhin möglich. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektmanagerin Isabelle Haite (isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de, 0291-941650) melden.

Seit dem Jahr 2012 vergeben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Inzwischen gehören dem Netzwerk 100 Unternehmen unterschiedlichter Branchen und Betriebsgrößen an.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerinnen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1650


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FokusFreitag: Open Source als Baustein moderner OT-Sicherheit

Im Rahmen des Online-Formats „FokusFreitag – Wirtschaftsförderung Kompakt“ am 24.04.2026 wurde beleuchtet, wie sich eine leistungsfähige und zukunftsfähige OT-Sicherheitsinfrastruktur auf Basis von Open-Source-Technologien aufbauen lässt. Nach einer kurzen Begrüßung durch René Rudat (Projektmanager PDS+) zeigte Referent Olaf Krause (Geschäftsführer der OKIT GmbH) in seinem Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ anhand einer praxisnahen Beispiel-Topologie, welche Komponenten für eine moderne Sicherheitsarchitektur in Produktions- und OT-Umgebungen erforderlich sind und wie sich diese mit Open-Source-Lösungen umsetzen lassen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Firewall- und VPN-Konzepte, Remote-Access-Lösungen, Jump Server, Mikrosegmentierung, Log-Server sowie Asset-Management-Systeme.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Referent Olaf Krause (OKIT GmbH)

Ein besonderer Fokus lag auf dem sogenannten Zero-Trust-Ansatz. Dieser verfolgt das Prinzip, Vertrauen innerhalb der Infrastruktur grundsätzlich zu minimieren und Zugriffe strikt auf notwendige Berechtigungen zu begrenzen. Dadurch soll insbesondere die laterale Ausbreitung von Angriffen innerhalb von Netzwerken verhindert werden.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Darüber hinaus wurde deutlich, dass Open Source im Bereich der Cybersicherheit zunehmend als strategischer Vorteil betrachtet werden kann. Transparenz, Kontrollmöglichkeiten und Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern wurden dabei als wesentliche Stärken hervorgehoben. Gleichzeitig machte der Vortrag deutlich, dass auch Open-Source-Lösungen professionell geplant, gepflegt und kontinuierlich überwacht werden müssen.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Neben technischen Fragestellungen wurden ebenfalls regulatorische Anforderungen thematisiert. Mit Blick auf die NIS-2-Richtlinie und die steigenden Anforderungen an Unternehmen wurde herausgestellt, dass OT-Sicherheit zunehmend zur Managementaufgabe wird. Insbesondere die Themen Risikomanagement, Dokumentation und Nachweisbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen gewinnen weiter an Bedeutung.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Das Fazit der Veranstaltung: Eine OT-Sicherheitsarchitektur auf Basis von Open Source kann heute eine leistungsfähige, flexible und wirtschaftliche Lösung darstellen – vorausgesetzt, Sicherheitsmaßnahmen werden konsequent umgesetzt und als fortlaufender Prozess verstanden.


Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Cybersicherheit im HSK – 4: Aktuelle Bedrohungen und Gefährdungstrends im Fokus

Am 23. April 2026 fand die vierte Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ im DampfLandLeute Museum Eslohe statt. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Cyberbedrohungen zu informieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Die Referenten Henning Voß (Innenministerium des Landes NRW) und Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Nach der Begrüßung und Einführung durch unseren Kollegen René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation bei der Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, gaben die beiden Referenten wertvolle Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage.

Vortrag „Spionage.Sabotage.Cyberangriffe – Ihre Daten im Visier“ von Henning Voß (Ministerium des Innern NRW – Abteilung Verfassungsschutz – Referat Wirtschaftsschutz)

Henning Voß vom Wirtschaftsschutz NRW beleuchtete insbesondere die wachsende Bedeutung von Spionage, Sabotage und Cyberangriffen für Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass längst nicht mehr nur Großkonzerne im Fokus stehen, sondern insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend Ziel von Angriffen sind. Die Schäden durch Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität erreichen mittlerweile enorme Ausmaße, während sich die Bedrohungslage – auch vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen – weiter verschärft.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Methoden der Angreifer: Von Phishing-Mails über Schadsoftware bis hin zu gezielten Ausspähungsversuchen nutzen Täter eine Vielzahl von Einfallstoren. Umso wichtiger ist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das neben technischen Maßnahmen auch organisatorische und personelle Aspekte berücksichtigt.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Im Anschluss zeigte Sebastian Barchnicki von Digital.Sicher.NRW praxisnah auf, wie Unternehmen ihre digitale „Angriffsfläche“ reduzieren können. Unter dem Motto „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ verdeutlichte er, dass Cybersicherheit Angelegenheit der Geschäftsführung ist und von Anfang an mitgedacht werden muss.

Besonders eindrücklich war die Darstellung von „Cybercrime as a Service“: Kriminelle Geschäftsmodelle im Netz sind heute hochgradig professionalisiert und bereits mit geringem finanziellem Aufwand nutzbar. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass kein Unternehmen „zu klein“ oder „zu unbedeutend“ ist, um Ziel eines Angriffs zu werden.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Neben der Sensibilisierung für Risiken erhielten die Teilnehmenden auch konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu zählen unter anderem die konsequente Umsetzung von Basismaßnahmen wie regelmäßige Updates, sichere Passwörter und der Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie die Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit Phishing und anderen Angriffsmethoden.

Die Veranstaltung machte deutlich: Cybersicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der strategisch im Unternehmen verankert werden muss. Die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis unterstützt Unternehmen dabei, sich frühzeitig aufzustellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 22. Mai online statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf der „Cyberversicherung“. Peter Schwanke, Senior IT-Security Consultant bei der codecentric AG, und Heiko Jassmann, Cybersecurity Consulting Expertert der protectONE, sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Wieder auf dem neuesten Stand: Pflegelotsen im HSK bilden sich fort

Vor Kurzem fand unser Fresh up-Kurs für bereits ausgebildete Pflegelotsinnen und Pflegelotsen im HSK statt. Ziel war es, Wissen aufzufrischen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und neue Impulse für die Praxis mitzunehmen. Neben einem Überblick über aktuelle Änderungen in der Pflegegesetzgebung sowie Neuerungen bei Pflegeleistungen und -strukturen stand diesmal ein Thema besonders im Fokus: Sterbebegleitung und Trauer am Arbeitsplatz.

Denn Trauer macht vor dem Arbeitsalltag nicht halt. Wenn ein Kollege bzw. eine Kollegin verstirbt, Mitarbeitende einen nahestehenden Menschen verlieren oder Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten, bringt das häufig emotionale, organisatorische und auch berufliche Herausforderungen mit sich. Für Arbeitgeber bedeutet das: sensibel sein, Unterstützung ermöglichen und Strukturen schaffen, die betroffene Beschäftigte nicht allein lassen. 

Genau hier können Pflegelotsen im Unternehmen ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. Sie sind erste Ansprechpersonen, hören zu, kennen Unterstützungsangebote und helfen dabei, Orientierung in einer belastenden Situation zu geben.

Der Austausch im Kurs hat gezeigt, wie groß der Bedarf ist, über Trauer, Abschied und Begleitung offen zu sprechen – auch im beruflichen Kontext. Arbeitgeber, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, stärken nicht nur ihre Unternehmenskultur, sondern auch das Vertrauen und die Bindung ihrer Mitarbeitenden.

Am Ende stand für alle fest: Trauer darf am Arbeitsplatz Raum haben – und Unterstützung ebenso.

Auch in diesem Jahr finden wieder Pflegelotsen-Kurse statt:

Basis-Kurs: Einführung in die Pflegelotsenrolle
22.09.2026 | 09:30 – 13:30 Uhr | ab 100,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Intensiv-Kurs: Grundlagen, Vertiefung & Praxisanwendung
25.11. + 26.11.2026 | jeweils 09:30 – 15:30 Uhr | ab 220,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen
04.03.2027 | 09:30 – 15:30 Uhr | ab 120,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Die Pflegelotsen-Kurse richten sich an Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte sowie andere interessierte Beschäftigte.
Bei Fragen können Sie sich gerne an Katja Cramer (katja.cramer@hochsauerlandkreis.de, 0291 94 1337) wenden.

Ansprechpartnerin:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


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Cybersicherheit im HSK: Regulatorische Anforderungen und Notfallplanung im Fokus

Mit der dritten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ rückten am 19.03. in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Arnsberg aktuelle gesetzliche Anforderungen und konkrete Handlungsansätze für Unternehmen in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan“ erhielten die Teilnehmenden von Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW) und Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt) einen umfassenden Überblick über neue Vorgaben und deren praktische Umsetzung – insbesondere im industriellen Umfeld.

Die Referierenden Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW) und Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Zunehmende Regulierung erfordert aktives Handeln

Im ersten Teil der Veranstaltung zeigte Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl auf, wie sich die Sicherheitsanforderungen in der Industrie durch neue regulatorische Rahmenbedingungen deutlich verschärfen. Insbesondere der Cyber Resilience Act (CRA) stellt künftig Anforderungen an die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen – von der Entwicklung („secure by design“) bis hin zu Updates und dem gesamten Produktlebenszyklus.

Vortrag „OT-Sicherheit und Produktsicherheit im Kontext des Cyber Resilience Acts“ von Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt)

Gleichzeitig wurde deutlich, dass klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen nicht ohne Weiteres auf industrielle Systeme übertragbar sind. Die zunehmende Vernetzung von IT und OT eröffnet neue Angriffsflächen und erfordert spezifische Sicherheitskonzepte. Standards wie ISO/IEC 62443 spielen hierbei eine zentrale Rolle, um Sicherheitsanforderungen strukturiert umzusetzen.

NIS2: Neue Pflichten für Unternehmen und Geschäftsleitungen

Im zweiten Vortrag gab Jana Knuth einen praxisnahen Überblick über die europäische NIS-2-Richtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht. Unternehmen müssen sich künftig auf umfassende Pflichten einstellen – darunter Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen, Anforderungen an das Risikomanagement sowie strengere Vorgaben für die IT- und Informationssicherheit.

Vortrag „NIS2 verstehen und umsetzen“ von Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW)

Besonders relevant: Auch die Geschäftsleitungen werden stärker in die Verantwortung genommen. Sie sind verpflichtet, geeignete Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und zu überwachen und können im Schadensfall haftbar gemacht werden.

Cyber-Notfallplanung: Vorbereitung ist entscheidend

Zu den zentralen Elementen eines Cyber-Notfallplans zählen unter anderem:

  • klare Zuständigkeiten und definierte Kommunikationswege
  • Priorisierung kritischer Systeme und Prozesse
  • strukturierte Wiederanlaufpläne
  • regelmäßige Übungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall

Ein gut vorbereiteter Notfallplan kann im Ernstfall entscheidend dazu beitragen, Schäden zu minimieren und den Geschäftsbetrieb schnell wiederherzustellen.

Cybersicherheit als Chance für Unternehmen

Die Veranstaltung machte deutlich, dass regulatorische Anforderungen wie CRA und NIS2 nicht nur eine Verpflichtung darstellen, sondern auch Chancen bieten. Unternehmen, die sich frühzeitig mit den Anforderungen auseinandersetzen, stärken ihre Resilienz und sichern langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 23. April im DampfLandLeute Museum Eslohe statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Bedrohungen & Gefährdungstrends“. Henning Voß (Referent für Wirtschaftsschutz und Geheimschutz in der Wirtschaft der Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW c/o Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft in NRW) sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Kompetenz F Netzwerktreffen im „Der Grüne Mann“

Am Donnerstag, den 19. März 2026, öffnete „Der Grüne Mann“ in Neheim seine Türen für das zweite Kompetenz F Netzwerktreffen in diesem Jahr. Die Veranstaltung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf richtete sich an Unternehmerinnen, Gründerinnen und Frauen, die mit dem Gedanken einer Existenzgründung spielen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Gründerin und Besitzerin Lena Osthold, die den Teilnehmerinnen ihre bewegende Geschichte und das Konzept ihres Ladens vorstellte. Ursprünglich aus Heidenheim stammend, arbeitete Lena als Unternehmensberaterin in Süddeutschland, bis sie durch eine Begegnung mit einem Sauerländer den Entschluss fasste, nach Arnsberg zu ziehen. Hier verwirklichte sie ihre Vision: „Der Grüne Mann“ – ein Ort, der Nachhaltigkeit und ein besonderes Einkaufserlebnis verbindet. Auf 150 Quadratmetern bietet der Laden ausgewählte Produkte kleinerer Betriebe und Manufakturen, meist in Bioqualität.

Nach Lenas Vorstellung nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich zu den Themen Unternehmerinnentum und Gründung auszutauschen. Der Abend bot einen Raum für offene Gespräche und Netzwerken – ganz im Sinne des Kompetenz F Netzwerks.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert von der inspirierenden Atmosphäre und den wertvollen Kontakten, die geknüpft werden konnten. Besonders die persönliche Geschichte von Lena Osthold und ihr Mut, neue Wege zu gehen, hinterließen einen bleibenden Eindruck.

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Transparenz im Ressourceneinsatz: Erfolgreiche Installation der WFG.IoT-Box bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH

Wie können Unternehmen ihren Energie- und Ressourceneinsatz transparenter gestalten und Einsparpotenziale erkennen? Eine praxisnahe Antwort darauf bietet die WFG.IoT-Box der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK). Im Rahmen des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ wurde die WFG.IoT-Box über einen Zeitraum von sechs Wochen bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH installiert – mit aufschlussreichen Ergebnissen.

Installation der IoT-Box mit Rainer Schmutte (RSConnect), Bernd Vormberg (Toptube Rohrbearbeitung GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Die IoT-Box ist ein kostenloses Angebot der WFG HSK, das Unternehmen ermöglicht, Maschinen- und Prozessdaten unkompliziert zu erfassen und auszuwerten. Der Einsatz erfolgt für bis zu sechs Wochen und liefert eine fundierte Datenbasis für datengetriebene Optimierungen in der Produktion.

Während des sechs­wöchigen Einsatzes bei Toptube lieferte die WFG.IoT-Box detaillierte Einblicke in den Maschinenbetrieb und den Energieeinsatz:

– Der Energieverbrauch der betrachteten Maschine erwies sich insgesamt als gering und zeigte nur wenige kurzzeitige Lastspitzen.
– Auch der Druckluftverbrauch lag auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
– Der Leitungsdruck war durchgehend stabil und bewegte sich im üblichen Bereich zwischen 6,7 und 7,7 bar.
– Das Schwingungsverhalten der Maschine war unauffällig und sehr gering.
– Auf Basis der erhobenen Daten konnte der Energieverbrauch pro Stück bzw. pro Auftrag eindeutig definiert werden.
– Zudem wurden Potenziale zur Energieeinsparung sichtbar, etwa durch das konsequente Abschalten der Maschine in produktionsfreien Zeiten.
– Der Standby-Verbrauch der Maschine fiel insgesamt gering aus.

Online-Datencheck mit Rainer Schmutte (RSConnect), Bernd Vormberg (Toptube Rohrbearbeitung GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Der Einsatz der WFG.IoT-Box bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH zeigt exemplarisch, wie bereits mit einfachen digitalen Lösungen wertvolle Erkenntnisse für mehr Energieeffizienz und Transparenz gewonnen werden können. Unternehmen erhalten eine belastbare Datengrundlage, um Prozesse zu bewerten, Optimierungspotenziale zu identifizieren und langfristig Kosten zu senken.

Begleitet wurde der gesamte Einsatz – von der Installation über die Betreuung während der Einsatzzeit bis hin zur Deinstallation – durch den Dienstleister RSConnect, der die technische Umsetzung und Datenauswertung unterstützte. Durch diese enge Kooperation konnte sichergestellt werden, dass die gewonnenen Erkenntnisse fachlich fundiert aufbereitet und unmittelbar im Betrieb nutzbar gemacht werden.

„Die IoT-Box bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu Themen wie Datenerfassung, Energie-Monitoring und Prozessanalyse“, erklärt René Rudat, Projektleiter des Programms Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS bei der WFG HSK. „Unser Ziel ist es, den Betrieben im Hochsauerlandkreis praxisnah zu zeigen, wie Digitalisierung konkret im Alltag funktioniert – und zwar ohne großen Aufwand oder hohe Investitionen.“

Interessierte Unternehmen können die IoT-Box bei der WFG HSK kostenlos für bis zu sechs Wochen anfragen und im eigenen Betrieb testen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam ausgewertet und in konkrete Digitalisierungs- oder Effizienzprojekte überführt.


Hintergrund:
Das Angebot ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der industriell geprägten Region Südwestfalen durch Digitalisierung, Innovation und nachhaltige Produktionsprozesse zu stärken.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Open Source Day 2026: Praxisnahe Einblicke in digitale Souveränität

Am 4. März 2026 fand an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede der diesjährige Open Source Day statt. Von 14:00 bis 18:00 Uhr kamen Unternehmen, IT-Expertinnen und -Experten sowie Interessierte aus der Region zusammen, um sich über die Potenziale und konkreten Einsatzmöglichkeiten von Open-Source-Technologien auszutauschen.

Begrüßung aller Teilnehmenden durch Geschäftsführer Oliver Dülme im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Nach dem Check-in begrüßte Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Teilnehmenden im Vorlesungssaal der Hochschule. Gemeinsam mit einem politischen Grußwort wurde der inhaltliche Rahmen für eine Veranstaltung geschaffen, die die zunehmende Bedeutung digitaler Souveränität für Unternehmen in den Mittelpunkt stellte.

Die Agenda zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Videogrußbotschaft von Schirmherrin und MdB Sandra Stein (Bündnis90/Die Grünen) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Den fachlichen Auftakt bildete die Keynote „Digitale Souveränität“ von Lothar Becker (.riess applications GmbH). In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Open-Source-Lösungen Unternehmen dabei unterstützen können, unabhängiger von proprietären Systemen zu werden, ihre IT-Strukturen transparenter zu gestalten und langfristig Innovationspotenziale zu nutzen.

Keynote für Gonicus von Lothar Becker (Geschäftsführer .riess applications GmbH) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Im Anschluss erwartete die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit zwölf Fachvorträgen in drei parallelen Panels. Die Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Forschung und Hochschule präsentierten konkrete Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft.

So ging es unter anderem um die Migration auf Open-Source-Office-Lösungen, den Aufbau und Betrieb von Open-Source-IT-Infrastrukturen sowie um Asset-Management und ERP-Systeme auf Open-Source-Basis. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Bilderkennung zur Qualitätskontrolle, mit Retrofitting in der Produktion sowie mit innovativen Lern- und Simulationsplattformen aus der Hochschule.

Zu den beteiligten Organisationen gehörten unter anderem die Fachhochschule Südwestfalen, EGroupware GmbH, hero scale GmbH, NetLock RMM, .riess applications GmbH, OKIT GmbH, open.INC GmbH, OPaaS GmbH, bepro solutions GmbH, cyber complete GmbH sowie das Lehrstuhlteam LPS der Ruhr-Universität Bochum.

Den Timetable der Panels zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Die große thematische Bandbreite zeigte eindrucksvoll, dass Open Source längst weit über klassische Softwareentwicklung hinausgeht und zunehmend eine wichtige Rolle für Industrie, Verwaltung und mittelständische Unternehmen spielt.

Networking im Ausstellerbereich an den Ständen aller Unternehmen und Institutionen im Foyer der FH Meschede

Beim anschließenden Networking im Ausstellerbereich nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren.

Der Open Source Day machte damit einmal mehr deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologieanbietern ist, um digitale Innovationen in der Region voranzutreiben und Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.


Hintergrund:
Der „Open Source Day“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche und wurde im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ veranstaltet. Er bot praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Digitalen Souveränität durch Open Source Software und förderte den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


Open Source Day 2026: Praxisnahe Einblicke in digitale Souveränität Weiterlesen »

Lego® Serious Play® Workshop: Die Arbeitswelt von morgen kreativ gestalten

Wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus? Welche Werte, Aufgaben und Rahmenbedingungen machen einen Arbeitgeber heute wirklich attraktiv? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Lego® Serious Play® Workshops, der im Rahmen der Fachwoche für Arbeitgebermarketing in Südwestfalen durchgeführt wurde.

Der Workshop bot eine interaktive Plattform, um mit den Händen zu denken und kreative Lösungen zu entwickeln. Mit Lego®-Steinen gestalteten die Teilnehmenden ihre persönlichen Visionen eines idealen Arbeitsumfelds. Dabei wurden zentrale Aspekte erkundet: Wie kann Work-Life-Balance im Arbeitsalltag gelebt werden? Was macht einen Arbeitsplatz besonders attraktiv? Und wie lassen sich Innovation und Gemeinschaft aktiv fördern?

Der Ansatz von Lego® Serious Play® ermöglicht es, unbewusste Ideen und Wünsche sichtbar zu machen. Durch das Bauen mit Lego® entstanden individuelle Modelle, die die Vielfalt moderner Arbeitswelten widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigten, dass Arbeitsumgebungen so unterschiedlich sind wie die Menschen, die in ihnen arbeiten.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Workshops waren:
Arbeit sollte nicht nur funktionieren, sondern Begeisterung wecken. Jeder Mensch hat unterschiedliche Prioritäten – sei es flexible Arbeitszeiten, klare Führungsstrukturen oder kreative Freiräume. Besonders deutlich wurde: Die Zukunft der Arbeit wird aktiv gestaltet – Schritt für Schritt, Stein für Stein.

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