Isabelle

Erfolgreicher Abschluss der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“: Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien im Fokus

Mit der siebten und letzten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ fand am 09. Juli 2026 im Kreishaus Meschede ein gelungener Abschluss der praxisorientierten Veranstaltungsserie statt. Unter dem Titel „Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien“ erhielten die Teilnehmenden aus Unternehmen im Hochsauerlandkreis einen umfassenden Einblick in aktuelle Sicherheitslösungen und Strategien, um Unternehmen gegen die zunehmenden Bedrohungen aus dem Cyberraum widerstandsfähiger aufzustellen.

Grußwort des Landrats Thomas Grosche (Hochsauerlandkreis)

Nach einem kurzen Grußwort des Landrats Thomas Grosche eröffnete René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation der WFG HSK & Projektleiter des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Veranstaltung offiziell und blickte auf die zuvor stattgefundenen Termine zurück.

Eröffnung der Veranstaltung mit Rückblick auf die sechs bereits durchgeführten Termine durch René Rudat (WFG HSK)

Den ersten Vortrag des Vormittags hielt Prof. Dr. René Ramacher von der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede. Darin verdeutlichte er die steigenden Anforderungen an moderne Sicherheitsarchitekturen. Darüber hinaus verschaffte er den Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen moderner IT- und OT-Sicherheitsarchitekturen, die sich durch zunehmende Vernetzung von Informationstechnologie und Produktionssystemen ergeben, und zeigte auf, wie sich Angriffserkennung heute automatisieren lässt und welche Werkzeuge dafür schon bereitstehen.

Vortrag „Angriffserkennung unterstützen und automatisieren“ von Prof. Dr. René Ramacher (FH Südwestfalen Meschede)

Im Anschluss gab Christian Hoffmeister, Chief Information Officer der GREEN IT – Das Systemhaus GmbH, einen praxisnahen Einblick in das Vorgehen nach einem erfolgreichen Cyberangriff. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er typische Angriffsmuster und machte deutlich, wie entscheidend vorbereitete Notfallpläne, belastbare Backup-Konzepte sowie die enge Zusammenarbeit mit IT-Forensikern für eine schnelle und sichere Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit sind. Besonders eindrucksvoll war seine Botschaft, dass bereits eine einzige ungeschützte Schwachstelle ausreichen kann, um erhebliche Schäden zu verursachen. Zudem ging er auf die Deception-Technologie der Cybersense GmbH ein, mit der sich Angreifer gezielt in die Irre führen und frühzeitig erkennen lassen, anstatt nur reaktiv zu handeln

Vortrag „Was tun im Krisenfall? Sicherheitsmanagement & Lessons Learned aus der Praxis“ von Christian Hoffmeister (GREEN IT Das Systemhaus GmbH)

Im dritten Fachvortrag zeigte Stefan Heinrichsmeier, Senior Sales Manager der SMB Cybersecurity GmbH, dass klassische Sicherheitsmaßnahmen zwar unverzichtbar sind, Unternehmen jedoch zusätzlich Transparenz über ihre tatsächliche Angriffsfläche benötigen. Moderne Unternehmensnetzwerke verändern sich täglich – durch neue Geräte, Software-Updates, Cloud-Anwendungen oder die zunehmende Vernetzung von IT- und OT-Systemen. Kontinuierliche Sicherheitsanalysen ermöglichen es, ausnutzbare Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu priorisieren, bevor sie von Angreifern genutzt werden können.

Vortrag „Abwehren reicht nicht – Warum Unternehmen ihre IT-Angriffsfläche kennen müssen“ von Stefan Heinrichsmeier (SMB Cybersecurity GmbH)

Den Schlusspunkt setzte Fabian Gieshoff von der TF-Industries GmbH. Sein Vortrag widmete sich modernen Backup- und Recovery-Konzepten als wesentlichem Bestandteil einer resilienten IT-Infrastruktur. Er machte deutlich, dass Datensicherungen nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie im Ernstfall tatsächlich vor Manipulation geschützt und zuverlässig wiederherstellbar sind. Vorgestellt wurden innovative hardwarebasierte Schutzmechanismen, die durch eine physische Netztrennung – dem sog. VaultGate – kritische Daten und Backup-Systeme effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen und gleichzeitig Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen – vom klassischen Backup zum digitalen Tresor.

Vortrag „Vom Backup zum digitalen Tresor: Wie moderne Schutztechnologien Daten wirklich absichern“ von Fabian Gieshoff (TF-Industries GmbH)

Die Abschlussveranstaltung unterstrich eindrucksvoll, dass Cybersicherheit heute als ganzheitliche Managementaufgabe verstanden werden muss. Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnen kontinuierliche Risikoanalysen, transparente Sicherheitsbewertungen, belastbare Notfallprozesse sowie die enge Verzahnung von IT- und OT-Sicherheit zunehmend an Bedeutung.

Abschlussfoto mit allen Referenten der siebten Veranstaltung

Mit der siebten Veranstaltung endet eine erfolgreiche Reihe, die Unternehmen im Hochsauerlandkreis seit Februar 2026 umfassend über aktuelle Entwicklungen der Cybersicherheit informiert hat. Die Themen reichten von Cyberkriminalität und Sensibilisierung über regulatorische Anforderungen wie NIS2 und den Cyber Resilience Act, aktuelle Bedrohungslagen, Cyberversicherungen und KI-gestützte Angriffe bis hin zu modernen IT-/OT-Sicherheitstechnologien. Ziel war es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre digitale Widerstandsfähigkeit nachhaltig auszubauen und sich auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten.

Mit der großen Abschlussveranstaltung schließt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, am 09. Juli ab. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH bedankt sich herzlich bei allen Referenten, Partnern und Teilnehmenden für den intensiven fachlichen Austausch sowie das große Interesse an der Veranstaltungsreihe. Die hohe Resonanz hat gezeigt, wie wichtig praxisnahe Informations- und Vernetzungsangebote im Bereich der Cybersicherheit für die Unternehmen der Region sind. Auch künftig wird die WFG HSK Unternehmen mit entsprechenden Formaten und Projekten auf ihrem Weg zu mehr digitaler Resilienz begleiten.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Wir suchen eine Studentische Hilfskraft / Werkstudent (m/w/d)

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH sucht ab sofort eine(n)

Studentische Aushilfskraft / Werkstudent (m/w/d) im Projektteam „Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland“

Deine Aufgaben:
Du unterstützt die Projektleitung und das Projektteam bei vielfältigen organisatorischen und inhaltlichen Tätigkeiten. Zu Deinen Aufgaben gehören insbesondere:
– Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Erstellung von Beiträgen für Social Media, Newsletter und Webauftritten)
– Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen – sowohl in Präsenz als auch digital
– Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, einschließlich organisatorischer und administrativer Aufgaben
– Durchführung von Recherchearbeiten und Aufbereitung von Informationen
– Allgemeine administrative und organisatorische Tätigkeiten

Dein Profil:
– Immatrikulation an einer Hochschule
– Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
– Organisationstalent sowie Freude an der Arbeit im Team
– Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
– Erfahrung im Umgang mit Social Media, idealerweise mit Redaktionssystemen

Wir bieten:
– Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem engagierten Projektteam
– Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 10 bis max. 15 Stunden
– Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen und der Option der mobilen Arbeit
– Ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen
– Eine angemessene Vergütung entsprechend der Qualifikation und den geltenden Regelungen

Solltest Du vorab Fragen zum Projekt haben, melde Dich gerne telefonisch bei Katja Cramer (0291/941337), für allgemeine Fragen bei Oliver Dülme (0291/941505) von der WFG HSK.

Ansprechpersonen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Oliver Dülme
Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH
oliver.duelme@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1505

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Cybersicherheit im HSK 6: KI als Chance und Herausforderung für die Cybersicherheit

Mit der sechsten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ stand am 25. Juni im Kurhaus Bad Fredeburg ein Thema im Mittelpunkt, das Unternehmen zunehmend beschäftigt: der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Cybersicherheit. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH begrüßte Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus dem Hochsauerlandkreis, um gemeinsam die aktuellen Entwicklungen rund um KI-gestützte Cyberangriffe und moderne Sicherheitslösungen zu beleuchten.

Begrüßung und Einordung der Veranstaltung in die bisherige Reihe durch René Rudat (WFG HSK)

Nach der Begrüßung führte René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation der WFG HSK, in das Thema ein und ordnete die Veranstaltung in die bisherige Reihe ein. Anschließend zeigte Christian Renkes von der Nica-Systems GmbH, wie Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz bereits heute gezielt einsetzen. Anhand praxisnaher Beispiele verdeutlichte er, wie sich Phishing-Kampagnen, Social Engineering oder die Entwicklung von Schadsoftware durch KI weiter professionalisieren und weshalb Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien kontinuierlich anpassen müssen.

Vortrag „KI-gestützte Cyberangriffe“ von Christian Renkes (Nica-Systems GmbH)

Im zweiten Vortrag richtete Georg Schneider von der cyber complete GmbH den Blick auf die Chancen der Technologie. Er erläuterte, wie KI Unternehmen bei der Erkennung von Sicherheitsvorfällen, der Analyse großer Datenmengen und der schnelleren Reaktion auf Angriffe unterstützen kann. Deutlich wurde dabei, dass Künstliche Intelligenz nicht nur Teil der Bedrohung, sondern gleichzeitig ein wichtiger Baustein moderner Cyberabwehr ist.

Vortrag „KI-gestützte Sicherheitslösungen“ von Georg Schneider (cyber complete GmbH)

In der anschließenden Diskussion nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Erfahrungen einzubringen und konkrete Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis mit den Referenten zu diskutieren. Besonders der praxisnahe Austausch machte deutlich, dass Cybersicherheit heute weit mehr ist als der Einsatz technischer Lösungen – sie erfordert gleichermaßen Wissen, Aufmerksamkeit und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Sicherheitsmaßnahmen.

Gruppenfoto mit den Referenten Georg Schneider (cyber complete GmbH), Christian Renkes (Nica-Systems GmbH) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Mit der großen Abschlussveranstaltung schließt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, am 09. Juli ab. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet im großen Sitzungssaal im Kreishaus Meschede statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien“. Als Referenten werden Prof. Dr. René Ramacher (Professor der FH Südwestfalen am Standort Meschede), Christian Hoffmeister (CIO bei GREEN IT – Das Systemhaus GmbH), Stefan Heinrichsmeier (DEFENDERBOX – SMB Cybersecurity GmbH) und Fabian Gieshoff (CTO bei der TF-Industries GmbH) dabei sein.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Netzwerktreffen der „Familienfreundlichen Unternehmen“ bei WEPA

Gesundheit im Unternehmen bedeutet mehr als ergonomische Arbeitsplätze und Obstkörbe! Auch die mentale Gesundheit rückt immer stärker in den Fokus, denn sie ist ein entscheidender Faktor für Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit in Betrieben. Wie Arbeitgeber hier wirksam unterstützen können und welche Ansätze bereits erfolgreich gelebt werden, stand am 16. Juni im Mittelpunkt des Netzwerktreffens der „Familienfreundlichen Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. 

Rund 40 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter waren bei der WEPA Hygieneprodukte GmbH in Arnsberg-Müschede zu Gast und erhielten praxisnahe Impulse:

Florian Schneemann, Head of Talent Attractiveness & Acquisition bei WEPA, stellte das Gesundheitsprogramm des Unternehmens vor und zeigte, wie vielfältig und ganzheitlich die Gesundheitsförderung dort bereits gedacht und umgesetzt wird. Als weitere Referentin gab Emotions-Coachin Bettina Tittel Einblicke, warum mentale Gesundheit in der Arbeitswelt immer relevanter wird, wie mentale Dysbalancen entstehen können und welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um ihre Mitarbeitenden zu unterstützen. Mit kleinen aktivierenden Übungen wurde das Thema dabei direkt erlebbar. Ergänzend stellte Projektleiterin Katja Cramer regionale Unterstützungsangebote rund um die mentale Gesundheit vor – mit konkreten Anlaufstellen, die Betriebe und insbesondere ihre Mitarbeitenden nutzen können.

Neben dem Netzwerken durfte zum Abschluss natürlich auch eine Werksführung mit vielen spannenden Einblicken hinter die Kulissen nicht fehlen.

Ein großes Dankeschön an die WEPA Hygieneprodukte GmbH, insbesondere an Florian Schneemann und Kathrin Kraft, für die Gastfreundschaft und tolle Organisation!

Sie möchten ebenfalls Teil des Netzwerks sein? Unternehmen können über die Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ Mitglied werden und von Austausch, Impulsen und einem starken regionalen Netzwerk profitieren. 

Eine Bewerbung für den Zertifizierungsprozess 2026 ist noch bis Ende August möglich. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektmanagerin Isabelle Haite (isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de, 0291-941650) melden.

Seit dem Jahr 2012 vergeben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Inzwischen gehören dem Netzwerk 100 Unternehmen unterschiedlichter Branchen und Betriebsgrößen an.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerinnen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1650


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Cybersicherheit im HSK 5: Cyberversicherung als Baustein moderner Unternehmenssicherheit

Am 22. Mai 2026 fand die fünfte Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ statt. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema Cyberversicherung und die Frage, welche Rolle sie im ganzheitlichen Risikomanagement von Unternehmen spielt. Die Teilnehmenden aus den Unternehmen im Hochsauerlandkreis erhielten praxisnahe Einblicke in aktuelle Anforderungen von Versicherern, typische Schadensszenarien sowie konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Cyberresilienz.

Cybersicherheit im HSK : 5 – Cyberversicherung

Zum Auftakt stellte Hendrik Maatz von der NRW.BANK in einem kurzen Impuls das Förderprogramm „MID-Digitale Sicherheit“ vor. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bei Investitionen in Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe. Thematisiert wurden unter anderem die Analyse bestehender IT-Infrastrukturen, Maßnahmen zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden sowie Investitionen in Hard- und Software für den IT-Basisschutz.

Impulsvortrag zum Förderprogramm „Mittelstand Innovativ Digital – Digitale Sicherheit“ von Hendrik Maatz (NRW.BANK)

Im anschließenden Fachvortrag beleuchtete Leonard Tillmann von protectONE die wachsende Bedeutung von Cyberversicherungen. Angesichts zunehmender Bedrohungen durch Ransomware, Phishing oder Datenabfluss seien Unternehmen aller Größenordnungen betroffen – vom Mittelstand bis hin zu öffentlichen Einrichtungen. Cyberversicherungen könnten finanzielle Folgen wie Betriebsunterbrechungen, Wiederherstellungskosten oder forensische Analysen abfedern, seien jedoch kein Ersatz für Prävention und technische Sicherheitsmaßnahmen.

Vortrag „Cyberversicherung und aktives Cyber Risk Management“ von Leonard Tillmann (protectONE e.K.)

Besonders deutlich wurde, dass Versicherer inzwischen umfangreiche Mindeststandards voraussetzen. Dazu zählen unter anderem Multi-Faktor-Authentifizierung, aktuelle Endpoint-Detection-Lösungen, regelmäßige Backups, Patch-Management sowie Security-Awareness-Schulungen. Unternehmen mit höherem Sicherheitsniveau profitieren nicht nur von besseren Versicherungskonditionen, sondern häufig überhaupt erst von ihrer Versicherbarkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Incident Response und digitalen Forensik. Peter Schwanke von der codecentric AG zeigte anhand realitätsnaher Beispiele, wie IT-Forensiker nach Cyberangriffen arbeiten und welche Herausforderungen insbesondere mittelständische Unternehmen im Ernstfall erwarten. Thematisiert wurden unter anderem unklare Backup-Situationen, fehlende Dokumentationen, Zeitdruck sowie die Bedeutung strukturierter Notfallpläne.

Vortrag „Digitale Forensik + Incident Response in der Praxis: Wie IT-Forensiker für Cyberversicherungen arbeiten“ von Peter Schwanke (codecentric AG)

Darüber hinaus wurde deutlich, wie wichtig vorbereitete Prozesse und regelmäßige Übungen für den Ernstfall sind. Empfehlungen wie zentrale Log-Erfassung, getestete Backups, definierte Verantwortlichkeiten und gelebte Notfallkonzepte standen dabei im Fokus.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 25. Juni im Kurhaus Bad Fredeburg statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „KI-gestützten Cyberangriffen & Sicherheitslösungen“. Als Referenten werden Christian Renkes, Geschäftsführer der Nica-Systems GmbH, und Georg Schneider, IT-Leiter bei der cyber complete GmbH, als Referenten dabei sein.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Familienfreundlichkeit leben und sichtbar machen: Impulsveranstaltung im Rahmen der Zertifizierung

Anfang Mai fand die zweite Impulsveranstaltung im Rahmen der Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ statt. Unter dem Titel „Nach außen strahlen – Familienfreundlichkeit leben und sichtbar machen“ beschäftigten sich die teilnehmenden Unternehmen mit der Frage, wie familienfreundliche Angebote und gelebte Vereinbarkeit sowohl intern als auch extern authentisch kommuniziert werden können.

Als Referentin begleitete Kommunikationsexpertin Christine Balkenhol von der KompetenzSchmiede Sauerland den Workshop mit praxisnahen Impulsen und konkreten Anregungen für die Unternehmenskommunikation. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Familienfreundlichkeit nicht nur sichtbar gemacht, sondern glaubwürdig im Unternehmensalltag gelebt werden kann.

Das Besondere an der Veranstaltung war in diesem Jahr der gemeinsame Austausch zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Phasen der Zertifizierung. Neben den Arbeitgebern, die aktuell die Neu-Zertifizierung durchlaufen, nahmen auch Unternehmen teil, die bereits ihre erste Re-Zertifizierung (Erst-Zertifizierung 2024) anstreben. Dadurch entstand ein intensiver und praxisnaher Austausch zwischen neuen und erfahrenen Unternehmen, bei dem verschiedene Herausforderungen und Problemstellungen offen diskutiert werden konnten.

Deutlich wurde während der Veranstaltung: Familienfreundlichkeit ist keine einzelne Maßnahme, sondern Ausdruck einer Haltung. Entscheidend ist, dass diese Haltung im täglichen Miteinander spürbar wird und sich auch in der Kommunikation widerspiegelt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Reflexion der eigenen Unternehmenspraxis. Gemeinsam wurde diskutiert, welche familienfreundlichen Stärken im Unternehmen vielleicht bereits selbstverständlich geworden sind und deshalb kaum noch kommuniziert werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gerade vermeintlich kleine oder „unspektakuläre“ Maßnahmen für Mitarbeitende oft eine große emotionale Bedeutung haben können.

Auch der Blick auf die Zielgruppen spielte eine wichtige Rolle: Wen erreichen Unternehmen mit ihrer bisherigen Kommunikation bereits gut und wer fühlt sich möglicherweise noch nicht angesprochen oder sogar übersehen?

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig eine wertschätzende, ehrliche und authentische Kommunikation für eine moderne Arbeitgebermarke ist. Unternehmen, die Familienfreundlichkeit sichtbar und glaubwürdig leben, stärken nicht nur die Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden, sondern auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

Eine Bewerbung für den Zertifizierungsprozess 2026 ist weiterhin möglich. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Projektmanagerin Isabelle Haite (isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de, 0291-941650) melden.

Seit dem Jahr 2012 vergeben die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“. Inzwischen gehören dem Netzwerk 100 Unternehmen unterschiedlichter Branchen und Betriebsgrößen an.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerinnen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Isabelle Haite
Projektmanagerin „Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
isabelle.haite@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1650


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FokusFreitag: Open Source als Baustein moderner OT-Sicherheit

Im Rahmen des Online-Formats „FokusFreitag – Wirtschaftsförderung Kompakt“ am 24.04.2026 wurde beleuchtet, wie sich eine leistungsfähige und zukunftsfähige OT-Sicherheitsinfrastruktur auf Basis von Open-Source-Technologien aufbauen lässt. Nach einer kurzen Begrüßung durch René Rudat (Projektmanager PDS+) zeigte Referent Olaf Krause (Geschäftsführer der OKIT GmbH) in seinem Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ anhand einer praxisnahen Beispiel-Topologie, welche Komponenten für eine moderne Sicherheitsarchitektur in Produktions- und OT-Umgebungen erforderlich sind und wie sich diese mit Open-Source-Lösungen umsetzen lassen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Firewall- und VPN-Konzepte, Remote-Access-Lösungen, Jump Server, Mikrosegmentierung, Log-Server sowie Asset-Management-Systeme.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Referent Olaf Krause (OKIT GmbH)

Ein besonderer Fokus lag auf dem sogenannten Zero-Trust-Ansatz. Dieser verfolgt das Prinzip, Vertrauen innerhalb der Infrastruktur grundsätzlich zu minimieren und Zugriffe strikt auf notwendige Berechtigungen zu begrenzen. Dadurch soll insbesondere die laterale Ausbreitung von Angriffen innerhalb von Netzwerken verhindert werden.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Darüber hinaus wurde deutlich, dass Open Source im Bereich der Cybersicherheit zunehmend als strategischer Vorteil betrachtet werden kann. Transparenz, Kontrollmöglichkeiten und Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern wurden dabei als wesentliche Stärken hervorgehoben. Gleichzeitig machte der Vortrag deutlich, dass auch Open-Source-Lösungen professionell geplant, gepflegt und kontinuierlich überwacht werden müssen.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Neben technischen Fragestellungen wurden ebenfalls regulatorische Anforderungen thematisiert. Mit Blick auf die NIS-2-Richtlinie und die steigenden Anforderungen an Unternehmen wurde herausgestellt, dass OT-Sicherheit zunehmend zur Managementaufgabe wird. Insbesondere die Themen Risikomanagement, Dokumentation und Nachweisbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen gewinnen weiter an Bedeutung.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Das Fazit der Veranstaltung: Eine OT-Sicherheitsarchitektur auf Basis von Open Source kann heute eine leistungsfähige, flexible und wirtschaftliche Lösung darstellen – vorausgesetzt, Sicherheitsmaßnahmen werden konsequent umgesetzt und als fortlaufender Prozess verstanden.


Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Cybersicherheit im HSK – 4: Aktuelle Bedrohungen und Gefährdungstrends im Fokus

Am 23. April 2026 fand die vierte Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ im DampfLandLeute Museum Eslohe statt. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Cyberbedrohungen zu informieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Die Referenten Henning Voß (Innenministerium des Landes NRW) und Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Nach der Begrüßung und Einführung durch unseren Kollegen René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation bei der Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, gaben die beiden Referenten wertvolle Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage.

Vortrag „Spionage.Sabotage.Cyberangriffe – Ihre Daten im Visier“ von Henning Voß (Ministerium des Innern NRW – Abteilung Verfassungsschutz – Referat Wirtschaftsschutz)

Henning Voß vom Wirtschaftsschutz NRW beleuchtete insbesondere die wachsende Bedeutung von Spionage, Sabotage und Cyberangriffen für Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass längst nicht mehr nur Großkonzerne im Fokus stehen, sondern insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend Ziel von Angriffen sind. Die Schäden durch Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität erreichen mittlerweile enorme Ausmaße, während sich die Bedrohungslage – auch vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen – weiter verschärft.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Methoden der Angreifer: Von Phishing-Mails über Schadsoftware bis hin zu gezielten Ausspähungsversuchen nutzen Täter eine Vielzahl von Einfallstoren. Umso wichtiger ist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das neben technischen Maßnahmen auch organisatorische und personelle Aspekte berücksichtigt.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Im Anschluss zeigte Sebastian Barchnicki von Digital.Sicher.NRW praxisnah auf, wie Unternehmen ihre digitale „Angriffsfläche“ reduzieren können. Unter dem Motto „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ verdeutlichte er, dass Cybersicherheit Angelegenheit der Geschäftsführung ist und von Anfang an mitgedacht werden muss.

Besonders eindrücklich war die Darstellung von „Cybercrime as a Service“: Kriminelle Geschäftsmodelle im Netz sind heute hochgradig professionalisiert und bereits mit geringem finanziellem Aufwand nutzbar. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass kein Unternehmen „zu klein“ oder „zu unbedeutend“ ist, um Ziel eines Angriffs zu werden.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Neben der Sensibilisierung für Risiken erhielten die Teilnehmenden auch konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu zählen unter anderem die konsequente Umsetzung von Basismaßnahmen wie regelmäßige Updates, sichere Passwörter und der Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie die Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit Phishing und anderen Angriffsmethoden.

Die Veranstaltung machte deutlich: Cybersicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der strategisch im Unternehmen verankert werden muss. Die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis unterstützt Unternehmen dabei, sich frühzeitig aufzustellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 22. Mai online statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf der „Cyberversicherung“. Peter Schwanke, Senior IT-Security Consultant bei der codecentric AG, und Heiko Jassmann, Cybersecurity Consulting Expertert der protectONE, sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Meschede startet Vergabe für attraktive Gewerbefläche in Enste-Nord

Jede Menge Platz für unternehmerische Ideen – und ganz kurze Wege zur Autobahn: Im Auftrag der Kreis- und Hochschulstadt Meschede bietet die Wirtschaftsförderung des Hochsauerlandkreises eine Gewerbefläche im Gewerbegebiet Meschede-Enste („Auf’m Bruch“)“ an. Die rund 8.000 m² große Fläche ist kurzfristig verfügbar und liegt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A46.

Die Fläche wird nun einer neuen gewerblichen Nutzung zugeführt, nachdem sie zuvor an die Kreiswirtschaftsförderung zurückübertragen wurde. Ursprünglich war hier die Ansiedlung einer Tankstelle in Kombination mit Systemgastronomie geplant – vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wurde dieses Vorhaben jedoch nicht weiterverfolgt. Der Standort zählt zu den besonders gefragten Gewerbelagen im Stadtgebiet Meschede und überzeugt durch seine gute Verkehrsanbindung sowie das gewachsene gewerbliche Umfeld. Die bereits im Vorfeld hohe Nachfrage unterstreicht die Attraktivität der Fläche.

Vor diesem Hintergrund erfolgt die Vergabe bewusst über ein strukturiertes und transparentes Konzeptverfahren. „Gerade bei hoher Nachfrage ist es entscheidend, ein faires und nachvollziehbares Verfahren sicherzustellen“, so Bürgermeister Christoph Weber. Unternehmen können sich bis zum 18. Juni 2026 über ein Online-Formular auf der Homepage der Stadt Meschede bewerben und ihr Nutzungskonzept einreichen.

Die Vergabe erfolgt nicht nach Eingangsreihenfolge, sondern auf Grundlage der Qualität der eingereichten Konzepte. Bewertet werden insbesondere das Nutzungskonzept, wirtschaftliche Effekte und Arbeitsplätze, die Flächeneffizienz (also die optimale Nutzung der Fläche), die Nachhaltigkeit sowie der geplante Realisierungszeitraum. Die Entscheidung erfolgt in mehreren Schritten: fachliche Prüfung, Empfehlung durch den Lenkungskreis und abschließender Beschluss durch die Kreiswirtschaftsförderung.

Weitere Informationen sowie Ansprechpersonen bei der Wirtschaftsförderung der Kreis- und Hochschulstadt Meschede und der WFG Hochsauerlandkreis stehen unter www.meschede.de/gewerbeflaechen zur Verfügung.

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede versteht sich als moderner Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität und unterstützt aktiv die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen in der Region.

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Wieder auf dem neuesten Stand: Pflegelotsen im HSK bilden sich fort

Vor Kurzem fand unser Fresh up-Kurs für bereits ausgebildete Pflegelotsinnen und Pflegelotsen im HSK statt. Ziel war es, Wissen aufzufrischen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und neue Impulse für die Praxis mitzunehmen. Neben einem Überblick über aktuelle Änderungen in der Pflegegesetzgebung sowie Neuerungen bei Pflegeleistungen und -strukturen stand diesmal ein Thema besonders im Fokus: Sterbebegleitung und Trauer am Arbeitsplatz.

Denn Trauer macht vor dem Arbeitsalltag nicht halt. Wenn ein Kollege bzw. eine Kollegin verstirbt, Mitarbeitende einen nahestehenden Menschen verlieren oder Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten, bringt das häufig emotionale, organisatorische und auch berufliche Herausforderungen mit sich. Für Arbeitgeber bedeutet das: sensibel sein, Unterstützung ermöglichen und Strukturen schaffen, die betroffene Beschäftigte nicht allein lassen. 

Genau hier können Pflegelotsen im Unternehmen ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. Sie sind erste Ansprechpersonen, hören zu, kennen Unterstützungsangebote und helfen dabei, Orientierung in einer belastenden Situation zu geben.

Der Austausch im Kurs hat gezeigt, wie groß der Bedarf ist, über Trauer, Abschied und Begleitung offen zu sprechen – auch im beruflichen Kontext. Arbeitgeber, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, stärken nicht nur ihre Unternehmenskultur, sondern auch das Vertrauen und die Bindung ihrer Mitarbeitenden.

Am Ende stand für alle fest: Trauer darf am Arbeitsplatz Raum haben – und Unterstützung ebenso.

Auch in diesem Jahr finden wieder Pflegelotsen-Kurse statt:

Basis-Kurs: Einführung in die Pflegelotsenrolle
22.09.2026 | 09:30 – 13:30 Uhr | ab 100,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Intensiv-Kurs: Grundlagen, Vertiefung & Praxisanwendung
25.11. + 26.11.2026 | jeweils 09:30 – 15:30 Uhr | ab 220,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen
04.03.2027 | 09:30 – 15:30 Uhr | ab 120,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Die Pflegelotsen-Kurse richten sich an Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte sowie andere interessierte Beschäftigte.
Bei Fragen können Sie sich gerne an Katja Cramer (katja.cramer@hochsauerlandkreis.de, 0291 94 1337) wenden.

Ansprechpartnerin:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


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