Isabelle

FokusFreitag: Open Source als Baustein moderner OT-Sicherheit

Im Rahmen des Online-Formats „FokusFreitag – Wirtschaftsförderung Kompakt“ am 24.04.2026 wurde beleuchtet, wie sich eine leistungsfähige und zukunftsfähige OT-Sicherheitsinfrastruktur auf Basis von Open-Source-Technologien aufbauen lässt. Nach einer kurzen Begrüßung durch René Rudat (Projektmanager PDS+) zeigte Referent Olaf Krause (Geschäftsführer der OKIT GmbH) in seinem Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ anhand einer praxisnahen Beispiel-Topologie, welche Komponenten für eine moderne Sicherheitsarchitektur in Produktions- und OT-Umgebungen erforderlich sind und wie sich diese mit Open-Source-Lösungen umsetzen lassen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Firewall- und VPN-Konzepte, Remote-Access-Lösungen, Jump Server, Mikrosegmentierung, Log-Server sowie Asset-Management-Systeme.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Referent Olaf Krause (OKIT GmbH)

Ein besonderer Fokus lag auf dem sogenannten Zero-Trust-Ansatz. Dieser verfolgt das Prinzip, Vertrauen innerhalb der Infrastruktur grundsätzlich zu minimieren und Zugriffe strikt auf notwendige Berechtigungen zu begrenzen. Dadurch soll insbesondere die laterale Ausbreitung von Angriffen innerhalb von Netzwerken verhindert werden.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Darüber hinaus wurde deutlich, dass Open Source im Bereich der Cybersicherheit zunehmend als strategischer Vorteil betrachtet werden kann. Transparenz, Kontrollmöglichkeiten und Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern wurden dabei als wesentliche Stärken hervorgehoben. Gleichzeitig machte der Vortrag deutlich, dass auch Open-Source-Lösungen professionell geplant, gepflegt und kontinuierlich überwacht werden müssen.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Neben technischen Fragestellungen wurden ebenfalls regulatorische Anforderungen thematisiert. Mit Blick auf die NIS-2-Richtlinie und die steigenden Anforderungen an Unternehmen wurde herausgestellt, dass OT-Sicherheit zunehmend zur Managementaufgabe wird. Insbesondere die Themen Risikomanagement, Dokumentation und Nachweisbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen gewinnen weiter an Bedeutung.

Vortrag „OT-Cybersecurity mit Open Source“ von Olaf Krause (OKIT GmbH)

Das Fazit der Veranstaltung: Eine OT-Sicherheitsarchitektur auf Basis von Open Source kann heute eine leistungsfähige, flexible und wirtschaftliche Lösung darstellen – vorausgesetzt, Sicherheitsmaßnahmen werden konsequent umgesetzt und als fortlaufender Prozess verstanden.


Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Cybersicherheit im HSK – 4: Aktuelle Bedrohungen und Gefährdungstrends im Fokus

Am 23. April 2026 fand die vierte Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ im DampfLandLeute Museum Eslohe statt. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Cyberbedrohungen zu informieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Die Referenten Henning Voß (Innenministerium des Landes NRW) und Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Nach der Begrüßung und Einführung durch unseren Kollegen René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation bei der Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, gaben die beiden Referenten wertvolle Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage.

Vortrag „Spionage.Sabotage.Cyberangriffe – Ihre Daten im Visier“ von Henning Voß (Ministerium des Innern NRW – Abteilung Verfassungsschutz – Referat Wirtschaftsschutz)

Henning Voß vom Wirtschaftsschutz NRW beleuchtete insbesondere die wachsende Bedeutung von Spionage, Sabotage und Cyberangriffen für Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass längst nicht mehr nur Großkonzerne im Fokus stehen, sondern insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zunehmend Ziel von Angriffen sind. Die Schäden durch Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität erreichen mittlerweile enorme Ausmaße, während sich die Bedrohungslage – auch vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen – weiter verschärft.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Methoden der Angreifer: Von Phishing-Mails über Schadsoftware bis hin zu gezielten Ausspähungsversuchen nutzen Täter eine Vielzahl von Einfallstoren. Umso wichtiger ist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das neben technischen Maßnahmen auch organisatorische und personelle Aspekte berücksichtigt.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Im Anschluss zeigte Sebastian Barchnicki von Digital.Sicher.NRW praxisnah auf, wie Unternehmen ihre digitale „Angriffsfläche“ reduzieren können. Unter dem Motto „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ verdeutlichte er, dass Cybersicherheit Angelegenheit der Geschäftsführung ist und von Anfang an mitgedacht werden muss.

Besonders eindrücklich war die Darstellung von „Cybercrime as a Service“: Kriminelle Geschäftsmodelle im Netz sind heute hochgradig professionalisiert und bereits mit geringem finanziellem Aufwand nutzbar. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass kein Unternehmen „zu klein“ oder „zu unbedeutend“ ist, um Ziel eines Angriffs zu werden.

Vortrag „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ von Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW)

Neben der Sensibilisierung für Risiken erhielten die Teilnehmenden auch konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu zählen unter anderem die konsequente Umsetzung von Basismaßnahmen wie regelmäßige Updates, sichere Passwörter und der Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie die Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit Phishing und anderen Angriffsmethoden.

Die Veranstaltung machte deutlich: Cybersicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der strategisch im Unternehmen verankert werden muss. Die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis unterstützt Unternehmen dabei, sich frühzeitig aufzustellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 22. Mai online statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf der „Cyberversicherung“. Peter Schwanke, Senior IT-Security Consultant bei der codecentric AG, und Heiko Jassmann, Cybersecurity Consulting Expertert der protectONE, sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Meschede startet Vergabe für attraktive Gewerbefläche in Enste-Nord

Jede Menge Platz für unternehmerische Ideen – und ganz kurze Wege zur Autobahn: Im Auftrag der Kreis- und Hochschulstadt Meschede bietet die Wirtschaftsförderung des Hochsauerlandkreises eine Gewerbefläche im Gewerbegebiet Meschede-Enste („Auf’m Bruch“)“ an. Die rund 8.000 m² große Fläche ist kurzfristig verfügbar und liegt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A46.

Die Fläche wird nun einer neuen gewerblichen Nutzung zugeführt, nachdem sie zuvor an die Kreiswirtschaftsförderung zurückübertragen wurde. Ursprünglich war hier die Ansiedlung einer Tankstelle in Kombination mit Systemgastronomie geplant – vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wurde dieses Vorhaben jedoch nicht weiterverfolgt. Der Standort zählt zu den besonders gefragten Gewerbelagen im Stadtgebiet Meschede und überzeugt durch seine gute Verkehrsanbindung sowie das gewachsene gewerbliche Umfeld. Die bereits im Vorfeld hohe Nachfrage unterstreicht die Attraktivität der Fläche.

Vor diesem Hintergrund erfolgt die Vergabe bewusst über ein strukturiertes und transparentes Konzeptverfahren. „Gerade bei hoher Nachfrage ist es entscheidend, ein faires und nachvollziehbares Verfahren sicherzustellen“, so Bürgermeister Christoph Weber. Unternehmen können sich bis zum 18. Juni 2026 über ein Online-Formular auf der Homepage der Stadt Meschede bewerben und ihr Nutzungskonzept einreichen.

Die Vergabe erfolgt nicht nach Eingangsreihenfolge, sondern auf Grundlage der Qualität der eingereichten Konzepte. Bewertet werden insbesondere das Nutzungskonzept, wirtschaftliche Effekte und Arbeitsplätze, die Flächeneffizienz (also die optimale Nutzung der Fläche), die Nachhaltigkeit sowie der geplante Realisierungszeitraum. Die Entscheidung erfolgt in mehreren Schritten: fachliche Prüfung, Empfehlung durch den Lenkungskreis und abschließender Beschluss durch die Kreiswirtschaftsförderung.

Weitere Informationen sowie Ansprechpersonen bei der Wirtschaftsförderung der Kreis- und Hochschulstadt Meschede und der WFG Hochsauerlandkreis stehen unter www.meschede.de/gewerbeflaechen zur Verfügung.

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede versteht sich als moderner Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität und unterstützt aktiv die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen in der Region.

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Wieder auf dem neuesten Stand: Pflegelotsen im HSK bilden sich fort

Vor Kurzem fand unser Fresh up-Kurs für bereits ausgebildete Pflegelotsinnen und Pflegelotsen im HSK statt. Ziel war es, Wissen aufzufrischen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und neue Impulse für die Praxis mitzunehmen. Neben einem Überblick über aktuelle Änderungen in der Pflegegesetzgebung sowie Neuerungen bei Pflegeleistungen und -strukturen stand diesmal ein Thema besonders im Fokus: Sterbebegleitung und Trauer am Arbeitsplatz.

Denn Trauer macht vor dem Arbeitsalltag nicht halt. Wenn ein Kollege bzw. eine Kollegin verstirbt, Mitarbeitende einen nahestehenden Menschen verlieren oder Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten, bringt das häufig emotionale, organisatorische und auch berufliche Herausforderungen mit sich. Für Arbeitgeber bedeutet das: sensibel sein, Unterstützung ermöglichen und Strukturen schaffen, die betroffene Beschäftigte nicht allein lassen. 

Genau hier können Pflegelotsen im Unternehmen ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. Sie sind erste Ansprechpersonen, hören zu, kennen Unterstützungsangebote und helfen dabei, Orientierung in einer belastenden Situation zu geben.

Der Austausch im Kurs hat gezeigt, wie groß der Bedarf ist, über Trauer, Abschied und Begleitung offen zu sprechen – auch im beruflichen Kontext. Arbeitgeber, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, stärken nicht nur ihre Unternehmenskultur, sondern auch das Vertrauen und die Bindung ihrer Mitarbeitenden.

Am Ende stand für alle fest: Trauer darf am Arbeitsplatz Raum haben – und Unterstützung ebenso.

Auch in diesem Jahr finden wieder Pflegelotsen-Kurse statt:

Basis-Kurs: Einführung in die Pflegelotsenrolle
22.09.2026 | 09:30 – 13:30 Uhr | ab 100,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Intensiv-Kurs: Grundlagen, Vertiefung & Praxisanwendung
25.11. + 26.11.2026 | jeweils 09:30 – 15:30 Uhr | ab 220,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Fresh up-Kurs: Pflegewissen aktuell & aufgefrischt für bereits ausgebildete Pflegelotsen
04.03.2027 | 09:30 – 15:30 Uhr | ab 120,-€ (zzgl. 19% USt.; inkl. Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldung & weitere Informationen

Die Pflegelotsen-Kurse richten sich an Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte sowie andere interessierte Beschäftigte.
Bei Fragen können Sie sich gerne an Katja Cramer (katja.cramer@hochsauerlandkreis.de, 0291 94 1337) wenden.

Ansprechpartnerin:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


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Cybersicherheit im HSK: Regulatorische Anforderungen und Notfallplanung im Fokus

Mit der dritten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ rückten am 19.03. in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Arnsberg aktuelle gesetzliche Anforderungen und konkrete Handlungsansätze für Unternehmen in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan“ erhielten die Teilnehmenden von Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW) und Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt) einen umfassenden Überblick über neue Vorgaben und deren praktische Umsetzung – insbesondere im industriellen Umfeld.

Die Referierenden Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW) und Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt) gemeinsam mit René Rudat (Projektleiter PDS+)

Zunehmende Regulierung erfordert aktives Handeln

Im ersten Teil der Veranstaltung zeigte Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl auf, wie sich die Sicherheitsanforderungen in der Industrie durch neue regulatorische Rahmenbedingungen deutlich verschärfen. Insbesondere der Cyber Resilience Act (CRA) stellt künftig Anforderungen an die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen – von der Entwicklung („secure by design“) bis hin zu Updates und dem gesamten Produktlebenszyklus.

Vortrag „OT-Sicherheit und Produktsicherheit im Kontext des Cyber Resilience Acts“ von Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl (Hochschule Hamm-Lippstadt)

Gleichzeitig wurde deutlich, dass klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen nicht ohne Weiteres auf industrielle Systeme übertragbar sind. Die zunehmende Vernetzung von IT und OT eröffnet neue Angriffsflächen und erfordert spezifische Sicherheitskonzepte. Standards wie ISO/IEC 62443 spielen hierbei eine zentrale Rolle, um Sicherheitsanforderungen strukturiert umzusetzen.

NIS2: Neue Pflichten für Unternehmen und Geschäftsleitungen

Im zweiten Vortrag gab Jana Knuth einen praxisnahen Überblick über die europäische NIS-2-Richtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht. Unternehmen müssen sich künftig auf umfassende Pflichten einstellen – darunter Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen, Anforderungen an das Risikomanagement sowie strengere Vorgaben für die IT- und Informationssicherheit.

Vortrag „NIS2 verstehen und umsetzen“ von Jana Knuth (NIS2 Anlaufstelle NRW)

Besonders relevant: Auch die Geschäftsleitungen werden stärker in die Verantwortung genommen. Sie sind verpflichtet, geeignete Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und zu überwachen und können im Schadensfall haftbar gemacht werden.

Cyber-Notfallplanung: Vorbereitung ist entscheidend

Zu den zentralen Elementen eines Cyber-Notfallplans zählen unter anderem:

  • klare Zuständigkeiten und definierte Kommunikationswege
  • Priorisierung kritischer Systeme und Prozesse
  • strukturierte Wiederanlaufpläne
  • regelmäßige Übungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall

Ein gut vorbereiteter Notfallplan kann im Ernstfall entscheidend dazu beitragen, Schäden zu minimieren und den Geschäftsbetrieb schnell wiederherzustellen.

Cybersicherheit als Chance für Unternehmen

Die Veranstaltung machte deutlich, dass regulatorische Anforderungen wie CRA und NIS2 nicht nur eine Verpflichtung darstellen, sondern auch Chancen bieten. Unternehmen, die sich frühzeitig mit den Anforderungen auseinandersetzen, stärken ihre Resilienz und sichern langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 23. April im DampfLandLeute Museum Eslohe statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Bedrohungen & Gefährdungstrends“. Henning Voß (Referent für Wirtschaftsschutz und Geheimschutz in der Wirtschaft der Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie Sebastian Barchnicki (DIGITAL.SICHER.NRW c/o Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft in NRW) sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Transparenz im Ressourceneinsatz: Erfolgreiche Installation der WFG.IoT-Box bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH

Wie können Unternehmen ihren Energie- und Ressourceneinsatz transparenter gestalten und Einsparpotenziale erkennen? Eine praxisnahe Antwort darauf bietet die WFG.IoT-Box der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG HSK). Im Rahmen des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ wurde die WFG.IoT-Box über einen Zeitraum von sechs Wochen bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH installiert – mit aufschlussreichen Ergebnissen.

Installation der IoT-Box mit Rainer Schmutte (RSConnect), Bernd Vormberg (Toptube Rohrbearbeitung GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Die IoT-Box ist ein kostenloses Angebot der WFG HSK, das Unternehmen ermöglicht, Maschinen- und Prozessdaten unkompliziert zu erfassen und auszuwerten. Der Einsatz erfolgt für bis zu sechs Wochen und liefert eine fundierte Datenbasis für datengetriebene Optimierungen in der Produktion.

Während des sechs­wöchigen Einsatzes bei Toptube lieferte die WFG.IoT-Box detaillierte Einblicke in den Maschinenbetrieb und den Energieeinsatz:

– Der Energieverbrauch der betrachteten Maschine erwies sich insgesamt als gering und zeigte nur wenige kurzzeitige Lastspitzen.
– Auch der Druckluftverbrauch lag auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
– Der Leitungsdruck war durchgehend stabil und bewegte sich im üblichen Bereich zwischen 6,7 und 7,7 bar.
– Das Schwingungsverhalten der Maschine war unauffällig und sehr gering.
– Auf Basis der erhobenen Daten konnte der Energieverbrauch pro Stück bzw. pro Auftrag eindeutig definiert werden.
– Zudem wurden Potenziale zur Energieeinsparung sichtbar, etwa durch das konsequente Abschalten der Maschine in produktionsfreien Zeiten.
– Der Standby-Verbrauch der Maschine fiel insgesamt gering aus.

Online-Datencheck mit Rainer Schmutte (RSConnect), Bernd Vormberg (Toptube Rohrbearbeitung GmbH) und René Rudat (Projektleiter PDS+)

Der Einsatz der WFG.IoT-Box bei der Toptube Rohrbearbeitung GmbH zeigt exemplarisch, wie bereits mit einfachen digitalen Lösungen wertvolle Erkenntnisse für mehr Energieeffizienz und Transparenz gewonnen werden können. Unternehmen erhalten eine belastbare Datengrundlage, um Prozesse zu bewerten, Optimierungspotenziale zu identifizieren und langfristig Kosten zu senken.

Begleitet wurde der gesamte Einsatz – von der Installation über die Betreuung während der Einsatzzeit bis hin zur Deinstallation – durch den Dienstleister RSConnect, der die technische Umsetzung und Datenauswertung unterstützte. Durch diese enge Kooperation konnte sichergestellt werden, dass die gewonnenen Erkenntnisse fachlich fundiert aufbereitet und unmittelbar im Betrieb nutzbar gemacht werden.

„Die IoT-Box bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu Themen wie Datenerfassung, Energie-Monitoring und Prozessanalyse“, erklärt René Rudat, Projektleiter des Programms Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS bei der WFG HSK. „Unser Ziel ist es, den Betrieben im Hochsauerlandkreis praxisnah zu zeigen, wie Digitalisierung konkret im Alltag funktioniert – und zwar ohne großen Aufwand oder hohe Investitionen.“

Interessierte Unternehmen können die IoT-Box bei der WFG HSK kostenlos für bis zu sechs Wochen anfragen und im eigenen Betrieb testen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam ausgewertet und in konkrete Digitalisierungs- oder Effizienzprojekte überführt.


Hintergrund:
Das Angebot ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der industriell geprägten Region Südwestfalen durch Digitalisierung, Innovation und nachhaltige Produktionsprozesse zu stärken.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Open Source Day 2026: Praxisnahe Einblicke in digitale Souveränität

Am 4. März 2026 fand an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede der diesjährige Open Source Day statt. Von 14:00 bis 18:00 Uhr kamen Unternehmen, IT-Expertinnen und -Experten sowie Interessierte aus der Region zusammen, um sich über die Potenziale und konkreten Einsatzmöglichkeiten von Open-Source-Technologien auszutauschen.

Begrüßung aller Teilnehmenden durch Geschäftsführer Oliver Dülme im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Nach dem Check-in begrüßte Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Teilnehmenden im Vorlesungssaal der Hochschule. Gemeinsam mit einem politischen Grußwort wurde der inhaltliche Rahmen für eine Veranstaltung geschaffen, die die zunehmende Bedeutung digitaler Souveränität für Unternehmen in den Mittelpunkt stellte.

Die Agenda zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Videogrußbotschaft von Schirmherrin und MdB Sandra Stein (Bündnis90/Die Grünen) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Den fachlichen Auftakt bildete die Keynote „Digitale Souveränität“ von Lothar Becker (.riess applications GmbH). In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Open-Source-Lösungen Unternehmen dabei unterstützen können, unabhängiger von proprietären Systemen zu werden, ihre IT-Strukturen transparenter zu gestalten und langfristig Innovationspotenziale zu nutzen.

Keynote für Gonicus von Lothar Becker (Geschäftsführer .riess applications GmbH) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Im Anschluss erwartete die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit zwölf Fachvorträgen in drei parallelen Panels. Die Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Forschung und Hochschule präsentierten konkrete Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft.

So ging es unter anderem um die Migration auf Open-Source-Office-Lösungen, den Aufbau und Betrieb von Open-Source-IT-Infrastrukturen sowie um Asset-Management und ERP-Systeme auf Open-Source-Basis. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Bilderkennung zur Qualitätskontrolle, mit Retrofitting in der Produktion sowie mit innovativen Lern- und Simulationsplattformen aus der Hochschule.

Zu den beteiligten Organisationen gehörten unter anderem die Fachhochschule Südwestfalen, EGroupware GmbH, hero scale GmbH, NetLock RMM, .riess applications GmbH, OKIT GmbH, open.INC GmbH, OPaaS GmbH, bepro solutions GmbH, cyber complete GmbH sowie das Lehrstuhlteam LPS der Ruhr-Universität Bochum.

Den Timetable der Panels zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Die große thematische Bandbreite zeigte eindrucksvoll, dass Open Source längst weit über klassische Softwareentwicklung hinausgeht und zunehmend eine wichtige Rolle für Industrie, Verwaltung und mittelständische Unternehmen spielt.

Networking im Ausstellerbereich an den Ständen aller Unternehmen und Institutionen im Foyer der FH Meschede

Beim anschließenden Networking im Ausstellerbereich nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren.

Der Open Source Day machte damit einmal mehr deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologieanbietern ist, um digitale Innovationen in der Region voranzutreiben und Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.


Hintergrund:
Der „Open Source Day“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche und wurde im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ veranstaltet. Er bot praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Digitalen Souveränität durch Open Source Software und förderte den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
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Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers: Zweite Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ am 26. Februar 2026

Mit praxisnahen Einblicken in die aktuelle Bedrohungslage für kleine und mittelständische Unternehmen ging die siebenteilige Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ am 26. Februar 2026 in ihre zweite Runde. In der Online-Veranstaltung „Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers“ zeigte der erfahrene Penetration-Tester und ethische Hacker Björn Hering eindrucksvoll, wie Cyberkriminelle in der Praxis vorgehen und welche typischen Schwachstellen in Unternehmen ausgenutzt werden.

Eröffnung der Veranstaltung durch René Rudat (Projektleiter PDS+)

Einblicke in reale Angriffsszenarien

In seinem Vortrag machte Björn Hering deutlich, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Anhand von Live-Hacking-Sequenzen demonstrierte er Schritt für Schritt, wie Angriffe vorbereitet, durchgeführt und schließlich ausgenutzt werden können. Dabei wurde sichtbar, wie schnell unzureichend gesicherte Systeme kompromittiert werden können – oft mit gravierenden Folgen für Betriebsabläufe und Daten.

Vortrag „Cybersicherheit in KMUs – Erfahrungsbericht eines Hackers“ von Björn Hering (netzsicher GmbH)

Neben typischen Angriffsmethoden wie Phishing, schwachen Passwörtern oder unsicheren Remote-Zugängen stellte der Referent häufige Sicherheitslücken in KMU vor und erläuterte, wie sich diese vermeiden lassen. Die praxisnahen Beispiele machten deutlich, dass Cybersicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Aufgabe ist.

Vortrag „Cybersicherheit in KMUs – Erfahrungsbericht eines Hackers“ von Björn Hering (netzsicher GmbH)

Konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf umsetzbaren Maßnahmen für den Unternehmensalltag. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Empfehlungen, um Risiken besser einzuschätzen und die eigene IT-Sicherheitsstrategie zu stärken – von Sensibilisierung der Mitarbeitenden über regelmäßige Updates und Backups bis hin zu klaren Notfallplänen.

Vortrag „Cybersicherheit in KMUs – Erfahrungsbericht eines Hackers“ von Björn Hering (netzsicher GmbH)

Im anschließenden Austausch beantwortete Björn Hering Fragen der Teilnehmenden und gab zusätzliche Tipps zur Prävention und Reaktion im Ernstfall.

Fortsetzung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“

Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Geschäftsführer*innen, IT-Verantwortliche sowie weitere Interessierte aus Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche im Hochsauerlandkreis. Die große Resonanz zeigte erneut, wie wichtig das Thema Cybersicherheit aktuell für die regionale Wirtschaft ist.

Vortrag „Cybersicherheit in KMUs – Erfahrungsbericht eines Hackers“ von Björn Hering (netzsicher GmbH)

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“ in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Der nächste Termin findet am 19. März am Campus der Stadtwerke Arnsberg statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan“. Jana Knuth der NIS2-Anlaufstelle sowie Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl der Hochschule Hamm-Lippstadt sind als Referenten dabei.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers: Zweite Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ am 26. Februar 2026 Weiterlesen »

Open Source Day am 4. März 2026 in Meschede – Digitale Souveränität für Unternehmen und Verwaltung

Am 4. März 2026 laden die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, der Transferverbund Südwestfalen und GONICUS zum Open Source Day an die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an produzierende kleine und mittelständische Unternehmen sowie an öffentliche Institutionen und Verwaltungen.

Die Agenda zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.


Den Timetable der Panels zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.


Open Source Software gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf Kosten, Sicherheit und strategische Unabhängigkeit. Der Open Source Day zeigt praxisnah, wie Unternehmen und Organisationen von offenen Technologien profitieren können.

Warum Open Source?

Kostenersparnis
Offene Software verursacht keine klassischen Lizenzgebühren und kann so langfristig erhebliche Einsparungen ermöglichen.

Flexibilität und Anpassbarkeit
Der offene Quellcode erlaubt individuelle Anpassungen und Integration in bestehende Systeme – ganz nach den Bedürfnissen des Unternehmens.

Unabhängigkeit und Kontrolle
Unternehmen bleiben unabhängig von einzelnen Anbietern und behalten die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur. Gerade in Industrie und Verwaltung, wo Effizienz, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit entscheidend sind, bietet Open Source eine tragfähige Alternative zu proprietären Systemen.


Was erwartet die Teilnehmenden?

  • Keynote: Digitale Souveränität durch Open Source (GONICUS)
  • Parallele Fachvorträge, u. a. zu:
    – Back-ups mit Open Source
    – Open Source Alternativen zur MS Office Umgebung
    – KI-Bilderkennung zur Qualitätskontrolle
    – Asset Management
    – Lokale KI und Alternativen zu ChatGPT bei sensiblen Daten
    – Open Source ERP
    – Retrofitting mit Open Source
    – Open Source in der Automobilindustrie
    – Tech Tree mit Investionssimulation
    – KIKO – Open Source Learning Plattform
    – Libre Office

Zusätzlich bietet eine Ausstellerfläche die Möglichkeit, Open-Source-Anbieter kennenzulernen und konkrete Praxisprojekte zu diskutieren.

Die Teilnahme am Open Source Day ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Zum Anmeldeformular geht’s hier.


Hintergrund:
Der „Open Source Day“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Er bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Digitalen Souveränität durch Open Source Software und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


Open Source Day am 4. März 2026 in Meschede – Digitale Souveränität für Unternehmen und Verwaltung Weiterlesen »

Auftaktveranstaltung „Cybersicherheit im HSK“ gibt eindrucksvolle Einblicke in die Welt der Cyberbedrohungen

Mit einem starken Appell zur Sensibilisierung startete die neue Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ mit den Themen „Sensibilisierung & Cyberkriminalität“ im Kreishaus Meschede. Die Reihe verfolgt das Ziel, vorzugsweise Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche, aber auch Verwaltungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger für aktuelle Entwicklungen und Gefahren im Bereich der Cybersicherheit zu sensibilisieren.

Eröffnung der Veranstaltung durch Geschäftsführer Oliver Dülme (WFG HSK)

Eröffnet wurde die Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Kreishauses Meschede von Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG HSK). Im Anschluss stellte René Rudat, Projektleiter von Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+, konkrete Unterstützungsangebote rund um die Digitalisierung von Produktionsprozessen vor – von Qualifizierungsworkshops, über Informationsveranstaltungen bis hin zur testweisen, kostenfreien Nutzung der WFG.IoT-Box sowie der WFG.DEFENDERBOX und leitete zu den Fachvorträgen über.

Kurzvorstellung der Angebote des Projekts PDS+ durch Projektleiter René Rudat (WFG HSK)

Den ersten der beiden Vorträge hielt Dr. Christian Reinhardt, Director of Human Risk Management bei SoSafe. Er sprach über „Die Psychologie des Angriffs“ und zeigte, wie Cyberangriffe gezielt auf menschliche Schwächen abzielen. Mit eindrucksvollen Beispielen unterstrich Dr. Reinhardt, wie Cyberkriminelle psychologische Schwachstellen ausnutzen, um Menschen zu täuschen – sei es durch emotional gesteuertes Phishing, Fake-Nachrichten, KI-gestützte Attacken oder gezielte Social-Engineering-Angriffe. Sein klarer Appell: Sicherheitsbewusstsein beginnt im Kopf – und lässt sich trainieren.

Vortrag „Die Psychologie des Angriffs“ durch Dr. Christian Reinhardt (SoSafe)

Im Anschluss beleuchtete Inna Claus, Kriminaloberkommissarin beim Landeskriminalamt NRW, in ihrem Vortrag „Cybercrime – eine unterschätzte Gefahr“ aktuelle Bedrohungsszenarien. Sie zeigte auf, wie vielfältig und professionell die Täter heute vorgehen – von Ransomware über Identitätsdiebstahl bis hin zu Wirtschaftsspionage – und welche Unterstützung das Landeskriminalamt für Unternehmen im Kampf gegen Cyberkriminalität bietet. Mit Beispielen aus der Praxis und Zahlen aus dem aktuellen Wirtschaftsschutzbericht unterstrich sie die Dringlichkeit von Prävention, Notfallplänen und enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden.

Vortrag „Cybercrime – eine unterschätzte Gefahr“ durch Inna Claus (LKA NRW)

Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 26. Februar 2026 online statt. Hier zeigt der erfahrene Penetration-Tester und ethische Hacker Bjoern Hering in seinem Vortrag „Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers“, wie Cyberkriminelle in der Praxis vorgehen, welche typischen Schwachstellen sie ausnutzen und wie ein Angriff Schritt für Schritt ablaufen kann.

Oliver Dülme (Geschäftsführer der WFG) und René Rudat (Projektleiter PDS+) mit Inna Claus (Landeskriminalamt NRW) sowie Dr. Christian Reinhardt (SoSafe)

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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