Wirtschaftsförderungs Gesellschaft

Frauen in der Kultur und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum: Ein gelungener Austausch in Schmallenberg

Gemeinsam mit dem Kulturbüro Schmallenberg und dem SUZ-Unternehmerinnenstammtisch hat das Kompetenz F Netzwerk vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland zur Veranstaltung „Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum: Kreativ, digital, vernetzt – Frauen gestalten ländliche Räume“ eingeladen. Angesprochen waren Frauen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, Unternehmerinnen sowie Gründerinnen, die sich für die Weiterentwicklung dieses Bereichs im ländlichen Raum interessieren und die Perspektiven von Frauen in diesem Sektor stärken möchten.

Der Abend wurde durch Impulsvorträge von Saskia Holsträter vom Kulturbüro Schmallenberg über den Dritten Ort in Schmallenberg und von Huberta Sasse (Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.) über die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft eröffnet. Im Anschluss folgte ein spannendes Panel mit Rosa Köhne (BAFF Werbemittel & ASOR Marketing), Janine Kohnen (Kohnen Architektur) und Lisa Masur (Grafikdesign Masur). Moderatorin Stephanie Wüllner führte durch die zentralen Themen wie KI in der Kreativwirtschaft, Sozialversicherung und Mutterschutz sowie Vernetzung und Zukunft. Die lebhafte Diskussion wurde mit spannenden Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum ergänzt. Den Abschluss des Panels bildete Karin Gottfried von der Wirtschaftsförderung mit der Einladung, sich in Netzwerken im ländlichen Raum zu engagieren und diese durch Impulse zu stärken.

Nach dem Panel hatten alle Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich bei kühlen Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für die musikalische Untermalung sorgte die Band Purple Paisley aus Eslohe mit den Musikerinnen Lola und Sash.

Der Abend war ein voller Erfolg und setzte einen wichtigen Startpunkt für weitere Veranstaltungen rund um die Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum. Die lebhaften Diskussionen und das positive Feedback der Teilnehmerinnen zeigen, wie wichtig solche Formate für die Stärkung von Frauen in diesem Bereich sind.

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Erfolgreiche StudiTour mit Mehrwert

Im Rahmen der Heimvorteil HSK StudiTour nahmen 34 Studierende der Fachrichtungen International Management, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsingenieurwesen der FH Südwestfalen und acht Studierende der UTCC (The University of the Thai Chamber of Commerce) aus Thailand an einer Fahrt zu touristischen Zielen in der Gemeinde Bestwig teil. Ziel der Exkursion war es, vor Ort praxisnahe Eindrücke in touristische Angebote und regionales Marketing zu gewinnen.

Der erste Halt führte die Gruppe zur Reitschule Berger in Berlar, wo Angela Hütter den Studierenden die faszinierende Welt des Islandpferde‑Reitsports näherbrachte. Die 1983 von Elisabeth Berger, einer Pionierin der deutschen Islandpferde‑Szene, gegründete Reitschule wird heute von Angela und Erec Hütter geleitet und von ihrer Tochter Charlotte weitergeführt. Während einer Führung über den Hof – inklusive moderner Reithallen, einer neuen Ovalbahn und dem hauseigenen IsOtel – wurden den Teilnehmenden die vielfältigen Standbeine des Betriebs deutlich. Mit über 130 Islandpferden ist die Anlage nicht nur ein Zentrum für Reitunterricht und Reiterferien, sondern auch ein anschauliches Beispiel für gelungenes Marketing und nachhaltige Gästebindung im ländlichen Raum – ein Thema, das für die Studiengänge Marketing und Tourismus von besonderem Interesse ist.

Anschließend wurde die Reise ins FORT FUN Abenteuerland fortgesetzt. Begrüßt wurden die Studierenden von Christine Schütte (Managerin Marketing, Sales & PR) und Nico Tielmann aus dem Marketing. In einem interessanten Vortrag über die Geschichte des Parks – gegründet 1972 und seit 2017 Teil der Looping‑Gruppe – führte Christine Schütte die Teilnehmenden hinter die Kulissen des Familien‑Freizeitparks. Der darauffolgende Einblick in die breitgefächerte Social‑Media‑Strategie wurde von Nico Thielmann anhand aktueller Beispiele veranschaulicht. Die Verbindung von Tradition, Innovation und nachhaltigem Freizeittourismus macht den Park zu einem besonders attraktiven Reiseziel für Familien und zu einem spannenden Praxisbeispiel für die Studierenden.

Die beiden Stopps verdeutlichten, wie sich im Sauerland traditionelle Angebote wie die Reitschule Berger erfolgreich mit modernen Infrastrukturen und zielgerichtetem Marketing verbinden lassen. Gleichzeitig zeigte das FORT FUN Abenteuerland, dass nachhaltiger Tourismus und Familienfreizeit Hand in Hand gehen können. Für die teilnehmenden Studierenden war die StudiTour damit nicht nur eine Exkursion, sondern ein lehrreicher Erfahrungsraum, in dem sie konkrete Beispiele für die Anwendung ihrer theoretischen Kenntnisse in den Bereichen Management, Marketing und Tourismus erleben durften.

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Social‑Media‑Workshop „Content mit Herz und Strategie“

Am 13. Juni 2026 versammelte das Kompetenzzentrum Frau & Beruf zahlreiche Unternehmerinnen und Gründerinnen im Welcome Hotel Meschede, um gemeinsam mit Lena Baumgart von „HeimatContent“ das Social‑Media‑ABC zu erarbeiten. Unter dem Motto „Content mit Herz und Strategie“ vermittelte der Workshop zunächst, warum ein professioneller Social‑Media‑Auftritt für das eigene Unternehmen sinnvoll ist. Anschließend wurden die Grundlagen der hochwertigen Content‑Produktion behandelt, wobei konkrete Empfehlungen zum passenden Equipment sowie zur einfachen Videobearbeitung gegeben wurden. Im weiteren Verlauf stellte die Referentin leicht zu bedienende Tools vor, erläuterte Möglichkeiten zur rechtssicheren Musikauswahl und klärte die wichtigsten urheberrechtlichen Aspekte.

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Heimvorteil2Go Boxen verbinden mit der Heimat

Heimvorteil HSK verteilt auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen rund 1.500 Heimvorteil2Go Boxen an den Berufskollegs, der Fachhochschule Meschede und den zwei Bündelungsgymnasien in Meschede (Gymnasium der Stadt Meschede) und Arnsberg (Städtisches Gymnasium Laurentianum Arnsberg). Gerade in diesem Jahr, in dem der erste Jahrgang den Wechsel von G8 zu G9 vollzieht, ist die Box ein Symbol für die vielen Wege, die nach dem Abschluss möglich sind.

Schülerinnen und Schüler, die nach dem Abschluss den HSK für ein Studium oder eine Ausbildung verlassen oder im Sauerland bleiben möchten, erhalten 2026 bei den Abschlussfeiern die Heimvorteil2Go Box. Dank der Unterstützung der beteiligten Unternehmen wird mit der Box an die Stärken der kleinen und großen Betriebe im Hochsauerlandkreis erinnert. „Unser Hochsauerlandkreis ist ein starker Karrierestandort mit innovativen Unternehmen und bietet deshalb die besten Chancen für Ausbildung, Studium und Beruf“, ergänzt Landrat Thomas Grosche die Bedeutung der Heimvorteil2Go Box als Teil von Heimvorteil HSK.

Die Heimvorteil2Go Box ist wieder bestückt mit Produkten lokaler Unternehmen und präsentiert auf anschauliche Weise, wie vielseitig und spannend die heimische Wirtschaft ist. „Unsere Heimvorteil2Go Box ist in der Region bekannt und viele Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits im Vorfeld auf die Box. Es ist für die teilnehmenden Unternehmen ein einfacher Weg, mit den Fachkräften von Morgen in Kontakt zu treten“, erklärt Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis.

In der Heimvorteil2Go Box vertreten sind dieses Jahr die Brauerei C. & A. Veltins, TRILUX GmbH & Co. KG, Alexianer Klinikum Hochsauerland GmbH, WEPA Hygieneprodukte GmbH, KettenWulf Betriebs GmbH, ITH GmbH & Co. KG, REMBE® GmbH Safety + Control, Brillen Rottler GmbH & Co. KG, DALLMER GmbH + Co. KG, die Unternehmensinitiative Big Six Brilon, FALKE KGaA, die Kreisverwaltung Hochsauerlandkreis, Martinrea Honsel Germany GmbH und Sozialwerk St. Georg LenneWerk gGmbH. Neu mit dabei sind die Unternehmensinitiative einsU aus Sundern und die Interessensgemeinschaft Mescheder Wirtschaft e.V., die Volksbank Sauerland eG, BRUMBERG Leuchten GmbH & Co. KG, Werner Langer GmbH & Co. KG, Hotel Deimann und Nidec DESCH Antriebstechnik GmbH & Co. KG. Als weitere Unterstützer und Kooperationspartner machen die Südwestfalen Agentur, der Sauerland Tourismus, das Medizinstipendium HSK und die IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland mit.

Unternehmen, die sich auch für eine Teilnahme an der Heimvorteil2Go Box interessieren, können sich bei der Heimvorteil HSK Projektleiterin Karin Gottfried (karin.gottfried@hochsauerlandkreis.de) melden. „In Kooperation mit vielen starken Partnern aus Südwestfalen möchten wir dem Fachkräftemangel etwas entgegenstellen und ein Zeichen für eine lebenswerte und vitale Region setzen“, macht Karin Gottfried deutlich.

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Kompetenz F Netzwerktreffen im „Der Grüne Mann“

Am Donnerstag, den 19. März 2026, öffnete „Der Grüne Mann“ in Neheim seine Türen für das zweite Kompetenz F Netzwerktreffen in diesem Jahr. Die Veranstaltung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf richtete sich an Unternehmerinnen, Gründerinnen und Frauen, die mit dem Gedanken einer Existenzgründung spielen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Gründerin und Besitzerin Lena Osthold, die den Teilnehmerinnen ihre bewegende Geschichte und das Konzept ihres Ladens vorstellte. Ursprünglich aus Heidenheim stammend, arbeitete Lena als Unternehmensberaterin in Süddeutschland, bis sie durch eine Begegnung mit einem Sauerländer den Entschluss fasste, nach Arnsberg zu ziehen. Hier verwirklichte sie ihre Vision: „Der Grüne Mann“ – ein Ort, der Nachhaltigkeit und ein besonderes Einkaufserlebnis verbindet. Auf 150 Quadratmetern bietet der Laden ausgewählte Produkte kleinerer Betriebe und Manufakturen, meist in Bioqualität.

Nach Lenas Vorstellung nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich zu den Themen Unternehmerinnentum und Gründung auszutauschen. Der Abend bot einen Raum für offene Gespräche und Netzwerken – ganz im Sinne des Kompetenz F Netzwerks.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert von der inspirierenden Atmosphäre und den wertvollen Kontakten, die geknüpft werden konnten. Besonders die persönliche Geschichte von Lena Osthold und ihr Mut, neue Wege zu gehen, hinterließen einen bleibenden Eindruck.

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Lego® Serious Play® Workshop: Die Arbeitswelt von morgen kreativ gestalten

Wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus? Welche Werte, Aufgaben und Rahmenbedingungen machen einen Arbeitgeber heute wirklich attraktiv? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Lego® Serious Play® Workshops, der im Rahmen der Fachwoche für Arbeitgebermarketing in Südwestfalen durchgeführt wurde.

Der Workshop bot eine interaktive Plattform, um mit den Händen zu denken und kreative Lösungen zu entwickeln. Mit Lego®-Steinen gestalteten die Teilnehmenden ihre persönlichen Visionen eines idealen Arbeitsumfelds. Dabei wurden zentrale Aspekte erkundet: Wie kann Work-Life-Balance im Arbeitsalltag gelebt werden? Was macht einen Arbeitsplatz besonders attraktiv? Und wie lassen sich Innovation und Gemeinschaft aktiv fördern?

Der Ansatz von Lego® Serious Play® ermöglicht es, unbewusste Ideen und Wünsche sichtbar zu machen. Durch das Bauen mit Lego® entstanden individuelle Modelle, die die Vielfalt moderner Arbeitswelten widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigten, dass Arbeitsumgebungen so unterschiedlich sind wie die Menschen, die in ihnen arbeiten.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Workshops waren:
Arbeit sollte nicht nur funktionieren, sondern Begeisterung wecken. Jeder Mensch hat unterschiedliche Prioritäten – sei es flexible Arbeitszeiten, klare Führungsstrukturen oder kreative Freiräume. Besonders deutlich wurde: Die Zukunft der Arbeit wird aktiv gestaltet – Schritt für Schritt, Stein für Stein.

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Workshop „Zwischen Care-Arbeit und Gründung“

Am 21. Februar 2026 fand der Workshop „Zwischen Care-Arbeit und Gründung“ des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland statt. Die Veranstaltung bot Gründerinnen und interessierten Unternehmerinnen eine Plattform, um sich mit den Herausforderungen der Vereinbarkeit von beruflicher Selbstständigkeit und privater Verantwortung auseinanderzusetzen.

Unter der Leitung der Vereinbarkeitsmanagerin Julia Lenders wurden praktische Lösungsansätze erarbeitet, die Gründerinnen dabei unterstützen, ihre individuellen Lebensumstände konstruktiv in die Planung einer Unternehmensgründung einzubeziehen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Reflexion der eigenen Situation sowie die Entwicklung konkreter Schritte für eine erfolgreiche Gründung – von der Finanzierung über das Zeitmanagement bis hin zur Alltagsorganisation.

Die offene und konstruktive Atmosphäre ermöglichte es den Teilnehmerinnen, persönliche Herausforderungen zu thematisieren und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Der Workshop zeigte, dass Gründung und Care-Arbeit kein Widerspruch sein müssen, sondern sich gegenseitig bereichern können, wenn die richtigen Strategien und Netzwerke genutzt werden.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen bestätigen, dass die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Gründerinnen in der Region geleistet hat. Neben Fachwissen und Inspiration bot der Workshop auch eine wertvolle Plattform für Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.

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Kompetenz F SpeedNetworking

Weihnachtsfeier war gestern – das Kompetenz F Netzwerk hat das Jahr mit einen SpeedNetworking beendet. Unternehmerinnen und Gründerinnen haben sich letzte Woche auf Einladung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland in der Bürgerkneipe Campus in Meschede zusammengefunden und gezielt Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Mitstreiterinnen kennengelernt.

Beim SpeedNetworking entstanden in kurzer Zeit intensive Gespräche, die vom wertvollen Erfahrungsaustausch bis hin zu Kooperationen reichten. Besonders positiv war das Feedback der Teilnehmerinnen: Die strukturierte Form des Speed-Networkings ermöglichte es, neue und interessante Kontakte zu knüpfen. Nach dem kurzen und knackigen Austauschformat blieb noch Zeit im gemütlichen Ambiente den Abend ausklingen zu lassen.

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Workshop „Rente als Selbständige und Gründerin verstehen, Lebensstandard sichern!“

Ein finanziell sorgenfreies Leben im Rentenalter ist der Wunsch vieler Unternehmerinnen und Gründerinnen. Doch wie lässt sich dieser Wunsch in die Tat umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 15. November 2025 die engagierten Teilnehmerinnen im Workshop „Rente als Selbständige und Gründerin verstehen, Lebensstandard sichern!“ im Seminarzentrum Wundervoll in Hüsten. Veranstaltet vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland, bot der Workshop von der Finanzcoachin Katrin Pingel nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch einen geschützten Raum für offenen Austausch und praktische Übungen.

Praxisnahes Lernen und individueller Austausch

„Im Kompetenz F Netzwerk für Gründerinnen und Selbständige wurde mir an vielen Stellen gespiegelt, dass vor allem das Thema Rente und finanzielle Sicherheit im Alter ein echtes Sorgenthema bei den Frauen ist“, erklärt Karin Gottfried, Projektleiterin von Kompetenz F, die Motivation hinter dem Workshop. Die Veranstaltung sollte daher auf verständliche Art und Weise alle Grundlagen im Zusammenhang mit Altersrenten und Selbstständigkeit vermitteln – und das gelang hervorragend.

Als Referentin konnte die unabhängige Finanzcoachin Katrin Pingel aus Unna gewonnen werden. Mit ihrer Expertise und ihrem Einfühlungsvermögen führte sie die Teilnehmerinnen durch die komplexe Materie. „Jede Frage war erlaubt, denn ich lege großen Wert darauf, das Selbstwertgefühl und die Eigenverantwortung der Frauen zu stärken“, betonte Pingel. Gemeinsam wurde gerechnet, diskutiert und geübt, wie sich die Einkünfte im Rentenalter zusammensetzen und welche Schritte für eine optimale Altersabsicherung notwendig sind.

Themenvielfalt und aktives Mitgestalten

Der Workshop deckte alle relevanten Aspekte der Altersvorsorge ab: von den Grundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung über private und betriebliche Altersvorsorge bis hin zu Investitionen, Vermögensaufbau und steuerlichen Aspekten. Besonders wertvoll war für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die eigenen Fragen und Situationen einzubringen und gemeinsam mit der Gruppe und der Expertin Lösungsansätze zu entwickeln.

Positive Resonanz und nachhaltiger Lerntransfer

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen waren durchweg positiv. Viele betonten, wie wichtig es sei, sich in einem geschützten Rahmen mit Gleichgesinnten über Geld- und Vorsorgethemen auszutauschen. Die praxisnahe Vermittlung und die Möglichkeit, das Gelernte direkt auf die eigene Situation anzuwenden, wurden besonders hervorgehoben. „Ich gehe heute mit viel mehr Klarheit und Sicherheit nach Hause – und vor allem mit dem Gefühl, dass ich selbst etwas tun kann, um meine finanzielle Zukunft zu gestalten“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen. Der Workshop zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, sich frühzeitig und aktiv mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen – besonders für Selbstständige und Gründerinnen.

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Wechsel an der Spitze der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Oliver Dülme folgt als Geschäftsführer auf Frank Linnekugel und Kreiskämmerer Manuel Sellmann übernimmt die Aufgaben als Geschäftsführer von Peter Brandenburg bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG). Diese Personalentscheidungen traf die Gesellschafterversammlung der WFG am 17.Oktober einstimmig.
Der Wechsel an der Spitze der WFG wurde erforderlich, da Frank Linnekugel am 1. November 2025 das Bürgermeisteramt der Stadt Medebach angetreten hat.
Der 42-jährige Oliver Dülme wurde im Oktober 2024 als Prokurist bei der WFG eingestellt und folgt nun mit seiner vorherigen Erfahrung als Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer bei der Briloner Wirtschaft und Tourismus GmbH auf Linnekugel.

Nach seinem Studium in Bayreuth zog es den Diplom-Geografen mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeografie zurück in seine Heimat Marsberg-Erlinghausen. Dort lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises legt ihren Schwerpunkt auf die Vernetzung der Wirtschaft im Hochsauerlandkreis. Weiterhin möchte Dülme erfolgreichen Projekte, wie z.B. Familienfreundliche Unternehmen im HSK, Heimvorteil HSK sowie das Klimaschutz- und Energienetzwerk SIN_KEEN fortführen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei Transformation und Digitalisierung, etwa durch das Projekt Produktion.Digital.Südwestfalen+ (PDS+) mit verschiedenen Angeboten z.B. im Bereich Cybersicherheit. Die Entwicklung neuer Gewerbe- und Industriegebiete bleibt ein weiterer Schwerpunkt der WFG. Der kontinuierliche Austausch mit Kommunen, Kammern, Verbänden und weiteren regionalen Akteuren ist für Dülme zentral, um gemeinsam auf neue Herausforderungen reagieren zu können.

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