17. Juli 2026

Erfolgreicher Abschluss der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“: Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien im Fokus

Mit der siebten und letzten Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“ fand am 09. Juli 2026 im Kreishaus Meschede ein gelungener Abschluss der praxisorientierten Veranstaltungsserie statt. Unter dem Titel „Moderne IT-/OT-Sicherheitstechnologien“ erhielten die Teilnehmenden aus Unternehmen im Hochsauerlandkreis einen umfassenden Einblick in aktuelle Sicherheitslösungen und Strategien, um Unternehmen gegen die zunehmenden Bedrohungen aus dem Cyberraum widerstandsfähiger aufzustellen.

Grußwort des Landrats Thomas Grosche (Hochsauerlandkreis)

Nach einem kurzen Grußwort des Landrats Thomas Grosche eröffnete René Rudat, Ansprechpartner für Digitalisierung und Transformation der WFG HSK & Projektleiter des EFRE-geförderten Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Veranstaltung offiziell und blickte auf die zuvor stattgefundenen Termine zurück.

Eröffnung der Veranstaltung mit Rückblick auf die sechs bereits durchgeführten Termine durch René Rudat (WFG HSK)

Den ersten Vortrag des Vormittags hielt Prof. Dr. René Ramacher von der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede. Darin verdeutlichte er die steigenden Anforderungen an moderne Sicherheitsarchitekturen. Darüber hinaus verschaffte er den Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen moderner IT- und OT-Sicherheitsarchitekturen, die sich durch zunehmende Vernetzung von Informationstechnologie und Produktionssystemen ergeben, und zeigte auf, wie sich Angriffserkennung heute automatisieren lässt und welche Werkzeuge dafür schon bereitstehen.

Vortrag „Angriffserkennung unterstützen und automatisieren“ von Prof. Dr. René Ramacher (FH Südwestfalen Meschede)

Im Anschluss gab Christian Hoffmeister, Chief Information Officer der GREEN IT – Das Systemhaus GmbH, einen praxisnahen Einblick in das Vorgehen nach einem erfolgreichen Cyberangriff. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er typische Angriffsmuster und machte deutlich, wie entscheidend vorbereitete Notfallpläne, belastbare Backup-Konzepte sowie die enge Zusammenarbeit mit IT-Forensikern für eine schnelle und sichere Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit sind. Besonders eindrucksvoll war seine Botschaft, dass bereits eine einzige ungeschützte Schwachstelle ausreichen kann, um erhebliche Schäden zu verursachen. Zudem ging er auf die Deception-Technologie der Cybersense GmbH ein, mit der sich Angreifer gezielt in die Irre führen und frühzeitig erkennen lassen, anstatt nur reaktiv zu handeln

Vortrag „Was tun im Krisenfall? Sicherheitsmanagement & Lessons Learned aus der Praxis“ von Christian Hoffmeister (GREEN IT Das Systemhaus GmbH)

Im dritten Fachvortrag zeigte Stefan Heinrichsmeier, Senior Sales Manager der SMB Cybersecurity GmbH, dass klassische Sicherheitsmaßnahmen zwar unverzichtbar sind, Unternehmen jedoch zusätzlich Transparenz über ihre tatsächliche Angriffsfläche benötigen. Moderne Unternehmensnetzwerke verändern sich täglich – durch neue Geräte, Software-Updates, Cloud-Anwendungen oder die zunehmende Vernetzung von IT- und OT-Systemen. Kontinuierliche Sicherheitsanalysen ermöglichen es, ausnutzbare Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu priorisieren, bevor sie von Angreifern genutzt werden können.

Vortrag „Abwehren reicht nicht – Warum Unternehmen ihre IT-Angriffsfläche kennen müssen“ von Stefan Heinrichsmeier (SMB Cybersecurity GmbH)

Den Schlusspunkt setzte Fabian Gieshoff von der TF-Industries GmbH. Sein Vortrag widmete sich modernen Backup- und Recovery-Konzepten als wesentlichem Bestandteil einer resilienten IT-Infrastruktur. Er machte deutlich, dass Datensicherungen nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie im Ernstfall tatsächlich vor Manipulation geschützt und zuverlässig wiederherstellbar sind. Vorgestellt wurden innovative hardwarebasierte Schutzmechanismen, die durch eine physische Netztrennung – dem sog. VaultGate – kritische Daten und Backup-Systeme effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen und gleichzeitig Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen – vom klassischen Backup zum digitalen Tresor.

Vortrag „Vom Backup zum digitalen Tresor: Wie moderne Schutztechnologien Daten wirklich absichern“ von Fabian Gieshoff (TF-Industries GmbH)

Die Abschlussveranstaltung unterstrich eindrucksvoll, dass Cybersicherheit heute als ganzheitliche Managementaufgabe verstanden werden muss. Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnen kontinuierliche Risikoanalysen, transparente Sicherheitsbewertungen, belastbare Notfallprozesse sowie die enge Verzahnung von IT- und OT-Sicherheit zunehmend an Bedeutung.

Abschlussfoto mit allen Referenten der siebten Veranstaltung

Mit der siebten Veranstaltung endet eine erfolgreiche Reihe, die Unternehmen im Hochsauerlandkreis seit Februar 2026 umfassend über aktuelle Entwicklungen der Cybersicherheit informiert hat. Die Themen reichten von Cyberkriminalität und Sensibilisierung über regulatorische Anforderungen wie NIS2 und den Cyber Resilience Act, aktuelle Bedrohungslagen, Cyberversicherungen und KI-gestützte Angriffe bis hin zu modernen IT-/OT-Sicherheitstechnologien. Ziel war es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre digitale Widerstandsfähigkeit nachhaltig auszubauen und sich auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten.

Mit der großen Abschlussveranstaltung schließt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die siebenteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ stattfindet, am 09. Juli ab. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH bedankt sich herzlich bei allen Referenten, Partnern und Teilnehmenden für den intensiven fachlichen Austausch sowie das große Interesse an der Veranstaltungsreihe. Die hohe Resonanz hat gezeigt, wie wichtig praxisnahe Informations- und Vernetzungsangebote im Bereich der Cybersicherheit für die Unternehmen der Region sind. Auch künftig wird die WFG HSK Unternehmen mit entsprechenden Formaten und Projekten auf ihrem Weg zu mehr digitaler Resilienz begleiten.

Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:

10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815


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Wir suchen eine Studentische Hilfskraft / Werkstudent (m/w/d)

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH sucht zum 01.09.2026 eine(n)

Studentische Aushilfskraft / Werkstudent (m/w/d) im Projektteam „Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland“

Deine Aufgaben:
Du unterstützt die Projektleitung und das Projektteam bei vielfältigen organisatorischen und inhaltlichen Tätigkeiten. Zu Deinen Aufgaben gehören insbesondere:
– Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Erstellung von Beiträgen für Social Media, Newsletter und Webauftritten)
– Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen – sowohl in Präsenz als auch digital
– Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, einschließlich organisatorischer und administrativer Aufgaben
– Durchführung von Recherchearbeiten und Aufbereitung von Informationen
– Allgemeine administrative und organisatorische Tätigkeiten

Dein Profil:
– Immatrikulation an einer Hochschule
– Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
– Organisationstalent sowie Freude an der Arbeit im Team
– Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
– Erfahrung im Umgang mit Social Media, idealerweise mit Redaktionssystemen

Wir bieten:
– Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem engagierten Projektteam
– Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 10 bis max. 15 Stunden
– Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen und der Option der mobilen Arbeit
– Ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen
– Eine angemessene Vergütung entsprechend der Qualifikation und den geltenden Regelungen

Solltest Du vorab Fragen zum Projekt haben, melde Dich gerne telefonisch bei Katja Cramer (0291/941337), für allgemeine Fragen bei Oliver Dülme (0291/941505) von der WFG HSK.

Ansprechpersonen:


Katja Cramer
Projektleiterin Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland
katja.cramer@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1337


Oliver Dülme
Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH
oliver.duelme@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1505

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