Open Source Day 2026: Praxisnahe Einblicke in digitale Souveränität

Am 4. März 2026 fand an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede der diesjährige Open Source Day statt. Von 14:00 bis 18:00 Uhr kamen Unternehmen, IT-Expertinnen und -Experten sowie Interessierte aus der Region zusammen, um sich über die Potenziale und konkreten Einsatzmöglichkeiten von Open-Source-Technologien auszutauschen.

Begrüßung aller Teilnehmenden durch Geschäftsführer Oliver Dülme im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Nach dem Check-in begrüßte Oliver Dülme, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, die Teilnehmenden im Vorlesungssaal der Hochschule. Gemeinsam mit einem politischen Grußwort wurde der inhaltliche Rahmen für eine Veranstaltung geschaffen, die die zunehmende Bedeutung digitaler Souveränität für Unternehmen in den Mittelpunkt stellte.

Die Agenda zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Videogrußbotschaft von Schirmherrin und MdB Sandra Stein (Bündnis90/Die Grünen) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Den fachlichen Auftakt bildete die Keynote „Digitale Souveränität“ von Lothar Becker (.riess applications GmbH). In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Open-Source-Lösungen Unternehmen dabei unterstützen können, unabhängiger von proprietären Systemen zu werden, ihre IT-Strukturen transparenter zu gestalten und langfristig Innovationspotenziale zu nutzen.

Keynote für Gonicus von Lothar Becker (Geschäftsführer .riess applications GmbH) im Vorlesungssaal 8.1 der FH Meschede

Im Anschluss erwartete die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit zwölf Fachvorträgen in drei parallelen Panels. Die Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Forschung und Hochschule präsentierten konkrete Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft.

So ging es unter anderem um die Migration auf Open-Source-Office-Lösungen, den Aufbau und Betrieb von Open-Source-IT-Infrastrukturen sowie um Asset-Management und ERP-Systeme auf Open-Source-Basis. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Bilderkennung zur Qualitätskontrolle, mit Retrofitting in der Produktion sowie mit innovativen Lern- und Simulationsplattformen aus der Hochschule.

Zu den beteiligten Organisationen gehörten unter anderem die Fachhochschule Südwestfalen, EGroupware GmbH, hero scale GmbH, NetLock RMM, .riess applications GmbH, OKIT GmbH, open.INC GmbH, OPaaS GmbH, bepro solutions GmbH, cyber complete GmbH sowie das Lehrstuhlteam LPS der Ruhr-Universität Bochum.

Den Timetable der Panels zum Open Source Day als PDF zum Download finden Sie hier.

Die große thematische Bandbreite zeigte eindrucksvoll, dass Open Source längst weit über klassische Softwareentwicklung hinausgeht und zunehmend eine wichtige Rolle für Industrie, Verwaltung und mittelständische Unternehmen spielt.

Networking im Ausstellerbereich an den Ständen aller Unternehmen und Institutionen im Foyer der FH Meschede

Beim anschließenden Networking im Ausstellerbereich nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren.

Der Open Source Day machte damit einmal mehr deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologieanbietern ist, um digitale Innovationen in der Region voranzutreiben und Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.


Hintergrund:
Der „Open Source Day“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche und wurde im Rahmen des EFRE geförderten Projekts „Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+“ veranstaltet. Er bot praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Digitalen Souveränität durch Open Source Software und förderte den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.

Ansprechpartner:


René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815