Mit praxisnahen Einblicken in die aktuelle Bedrohungslage für kleine und mittelständische Unternehmen ging die siebenteilige Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ am 26. Februar 2026 in ihre zweite Runde. In der Online-Veranstaltung „Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers“ zeigte der erfahrene Penetration-Tester und ethische Hacker Björn Hering eindrucksvoll, wie Cyberkriminelle in der Praxis vorgehen und welche typischen Schwachstellen in Unternehmen ausgenutzt werden.

Einblicke in reale Angriffsszenarien
In seinem Vortrag machte Björn Hering deutlich, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Anhand von Live-Hacking-Sequenzen demonstrierte er Schritt für Schritt, wie Angriffe vorbereitet, durchgeführt und schließlich ausgenutzt werden können. Dabei wurde sichtbar, wie schnell unzureichend gesicherte Systeme kompromittiert werden können – oft mit gravierenden Folgen für Betriebsabläufe und Daten.

Neben typischen Angriffsmethoden wie Phishing, schwachen Passwörtern oder unsicheren Remote-Zugängen stellte der Referent häufige Sicherheitslücken in KMU vor und erläuterte, wie sich diese vermeiden lassen. Die praxisnahen Beispiele machten deutlich, dass Cybersicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Aufgabe ist.

Konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf umsetzbaren Maßnahmen für den Unternehmensalltag. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Empfehlungen, um Risiken besser einzuschätzen und die eigene IT-Sicherheitsstrategie zu stärken – von Sensibilisierung der Mitarbeitenden über regelmäßige Updates und Backups bis hin zu klaren Notfallplänen.

Im anschließenden Austausch beantwortete Björn Hering Fragen der Teilnehmenden und gab zusätzliche Tipps zur Prävention und Reaktion im Ernstfall.
Fortsetzung der Reihe „Cybersicherheit im HSK“
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Geschäftsführer*innen, IT-Verantwortliche sowie weitere Interessierte aus Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche im Hochsauerlandkreis. Die große Resonanz zeigte erneut, wie wichtig das Thema Cybersicherheit aktuell für die regionale Wirtschaft ist.

Mit weiteren Terminen setzt die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis die Reihe „Cybersicherheit im HSK“ in den kommenden Wochen fort. Ziel ist es, Unternehmen praxisnah zu informieren, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu bieten.
Der nächste Termin findet am 19. März am Campus der Stadtwerke Arnsberg statt. Hier liegt der Themenschwerpunkt auf „Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan“. Jana Knuth der NIS2-Anlaufstelle sowie Prof. Dr.-Ing. Jan Pelzl der Hochschule Hamm-Lippstadt sind als Referenten dabei.
Die Termine der Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK 2026“ im Überblick:
10.02.2026 – Sensibilisierung & Cyberkriminalität
26.02.2026 – Cyberangriffe auf KMU – Bericht eines Hackers
19.03.2026 – Regulatorische Anforderungen (CRA & NIS2) & Cyber-Notfallplan
23.04.2026 – Bedrohungen & Gefährdungstrends
22.05.2026 – Cyberversicherung
25.06.2026 – KI-gestützte Cyberangriffe & Sicherheitslösungen
09.07.2026 – Moderne IT/OT-Sicherheitstechnologien
Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich vorzugsweise an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.






Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“ richtet sich gezielt an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks und der IT-Branche. Sie bietet praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Cyber-Resilienz und fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden.
Ansprechpartner:

René Rudat
Projektmanager PDS+
rene.rudat@hochsauerlandkreis.de
0291 94 1815
